Rundreise auf der Peloponnes (2.9. 2006 - 21.9. 2006)
1.TAG KmStand 125.390 - Abfahrt 9.45Uhr. Wir tanken unser WoMo noch in Wiener Neustadt voll. (61.5Liter). 1 Rast nach 77km (11.00Uhr)bei der Raststation Loipersdorf,wo wir gemütlich frühstücken.Dort lernen wir auch ein nettes Ehepaar kennen welche auf dem Weg an den Turnersee sind. Um 11.40 Uhr geht es dann weiter .Schon eine Stunde Später stehen wir auf der A2 im Stau bei Mooskirchen.Der nächste folgte dann vor dem Assbergtunnel und der nächste bei Wolfsberg. Eigentlich wollten wir ja nachmittags noch in Venedig herum schlendern,das wird sich wohl zeitlich nicht mehr ausgehen. Um 15.35 Uhr verlassen wir Österreich über Arnoldstein (385km).



Den 2 Tankstopp (125.833km) machen wir auf einer Raststation (GPS E13°09` 59 N46°23`52) auf der A4. Besser wäre es gewesen noch in Österreich zu tanken oder außerhalb der Autobahn.Die nahmen doch für einen Liter Diesel 1,207 Euro.Für 45 L bezahlten wir 54,23 Euro.
5 Km vor Venedig reißt uns dann der Auspuff hinter dem ersten Endtopf ab,ich glaube ein F1 Auto macht nicht soviel lärm *gg*.Auf einer bereits geschlossenen Tankstelle frage ich einen Italiener nach einer Möglichkeit zur Reparatur. Dieser verweist mich auf die Firma Top Car in San Giuliana.Wir hatten die Firma dann bald gefunden aber es geschlossen.Zu unserem Glück kam in diesem Moment gerade jemand,der uns öffnete um den Schaden zu begutachten.Unser WoMo kam auf die Hebebühne und der Auspuff wurde notdürftig mit Drähten nach oben gebunden,mehr konnte oder wollte der Mann zu diesem Zeitpunkt nicht tun.Also verschoben wir die Reparatur auf die Peloponnes.



Gegen 8.30 Uhr kamen wir in Venedig an.Den teuren Parkplatz in Tronchetto wollen wir uns nicht antun (24 Std. 21 Euro),also zurück nach Mestre (9km).Dort entdecken wir auf einem Parkplatz vor dem Busbahnhof (GPS E12°14`21 N45°28`58)ein WoMo.Der Parkplatz ist werktags von 8.00-20.00 Uhr kostenpflichtig.(1Std. kostet 50Cent) Wir stellen unser Womo gleich neben dem ital. WoMo ab,kurze Zeit später trifft auch noch ein Mobil aus Deutschland ein.Dieser Platz ist auch ideal für die Übernachtung vor der Abreise aber auch für Ausflüge nach Venedig,da sehr günstig und die Öffis nicht weit sind. 22.30Uhr, Gute Nacht !



2.TAG 3.September Km Stand 126.050 Wir verlassen Mestre und fahren wieder über die Brücke zum Hafen (GPS E12°18°21 N45°26`04).Es ist alles gut ausgeschildert und wir finden die Ablegestelle von Minnoan Lines auf Anhieb .Einige Womo's und Lkw stehen schon da. Wir checken um 9 Uhr ein,nun beginnt das warten.12.45 Uhr fahren wir auf die Fähre. Unseren Wunschplatz am Fenster verpassen wir um genau 15m. Das Camperdeck befindet sich weit über den Motoren,,dennoch konnten wir den Lärm der Maschinen hören,da wir scheinbar genau darüber standen.Was wir noch nicht bemerkten war das bei voller Fahrt dann auch der Boden stark zu vibrieren begann,das WoMo schaukelte ganz schön hin&her..Positiv,das sich in unserer Ecke eine Art Österreicher Treffen entwickelt hat .Erste Kontakte waren schnell geknüpft welche sich über die ganze Fahrt hin fortsetzten. Auch die netten Jungs aus Rosenheim welche wir schon am Hafen kennengelernt haben stehen nicht weit von uns.Na was solls,jetzt geht es erstmals auf Erkundungstour.



Die Ikarus Palace ist ein riesen Schiff. Länge 200m,Breite 25,8m und 8 Stockwerke hoch und 27 Knoten schnell. Wir staunen nicht schlecht,es gibt Rolltreppen,Aufzüge,Bars,Kasino Swimmingpool/Whirlpool und vieles mehr. Kurz nach 14.00 Uhr legen wir ab.Wir fahren direkt an der Altstadt Venedigs vorbei.Ein unvergessliches Erlebnis.Wir haben Venedig schon öfters besucht,aber von dieser Seite aus. Auch an Jesulo fahren wir unmittelbar vorbei,viele WoMo`s stehen entlang der Mole und der unendlich lange Sandstrand ist übervoll!Bald darauf sieht man nur mehr den Horizont, wir sind nun auf offener See.



Als uns der Hunger plagte kehrten wir zum WoMo zurück und machten uns leckere Tortelini mit Tomatensauce.Da sich der Voltometer der Bordbatterie trotz 240V Anschluss nicht nach oben bewegte schaute ich bei Ladegerät nach.Ich bemerkte sofort den Geruch von heißem Plastik.Siehe da ein Pluskabel (Brücke )aber auch das Ladegerät selbst waren sehr heiß!Ich steckte gleich das Ladegerät ab. Trotz einiger hilfsbereiter Camper konnten wir den Fehler nicht finden. Das gibt's doch nicht,sind wir vom Pech verfolgt.Jetzt können wir nur hoffen das wenigsten per Solar Strom in die Batterie kommt! Wir erkunden abends noch das Schiff,gehen duschen bevor wir gegen Mitternacht ins Bett gehen.



3.TAG 4.September Gegen 9.30 werden wir munter und gehen duschen.Ein Blick links aus den Luken zeigt uns ein weitläufiges Gebirgen.Dank Hand GPS eines deutschen war bald eruiert das wir uns momentan in albanischem Gewässer befinden .Danach gab es Frühstück. 12.00 sollten wir laut Durchsage Igoumenitsa erreichen. Um 12.15 ist es dann soweit,wir legen am neuen Hafen von Igoumenitsa an .Einige Lkw aber auch viele Camper verlassen das Schiff.Ich verbringe die Zeit dann im Pool.Keine halbe Stunde später fahren wir schon wieder weiter um den nächsten Hafen in Korfu anzulaufen.Als wir zurück zum WoMo kommen war das Camperdeck fast zur Hälfte leer. Ich repariere die gestern durchgeschnittene "Brücke" am Ladegerät mittels Klemme.Das Kabel wieder wieder warm aber nicht ganz so heiss.Unter Beobachtung versuche ich doch noch etwas Saft in unsere müde Bordbatterie zu bringen.



Um 14.45 legten wir in Korfu an.Eine schöne Hafenstadt mit einem Meer an Antennen auf den Dächern der Häuser!30 Minuten später geht es auch schon wieder weiter an unser eigentliches Ziel,die Peloponnes. Die restliche Zeit vertreiben wir uns im Pool und Internet Corner.



Um 20.10 legen wir in Patras an,20.35 verlassen wir als einer der letzten das Schiff.Wir fahren wie immer mit dem "Schulz"und folgen seinen Anweisungen .Gleich nach dem verlassen des Hafengeländes rechts und ca. 3,5km,bis sich dann die Strasse nach rechts wendet.Wir aber fahren bei der Ampel gerade aus.Die Stichstrasse fahren wir bis zum geschlossenen Campingplatz,kehren dort um und stellen uns am Kiesstrand direkt ans Meer.Die neue Brücke ist direkt gegenüber von uns .Einige Fischer und Liebespärchen sind auch da.Wir finden ein schönes Platzerl für die erste Nacht.GPS Daten des Platzes E 21°45`04 N38°16`52 . Es sind Strandduschen,Mülleimer sowie eine kleine Taverne vorhanden .



4. TAG 5. September Km 126.065 Wir wachen nach einer ruhigen Nacht um 7.30 Uhr auf,wollen wir doch wenn möglich heute noch den Auspuff reparieren lassen.Die Sonne scheint und es hat schon 26 grad. Das Wasser ist herrlich warm! An der nächsten Tankstelle füllen wir 25,7 Liter (1,050Euro) auf. Dort erfahren wir auch wo wir den Auspuff reparieren lassen können.Nach kurzen hatten wir die Werkstatt auch gefunden. Um 300 Euro ärmer konnten wir 2 1/2 Stunden später weiterfahren.



Wir steuern auf die A8 (Maut 4,30Euro)und wollten eigentlich in Egio zur Aquafabrik unseren Wasservorrat auffüllen .Leider verpassen wir die Ausfahrt,welche hier gar nicht wie solche aussehen!Also ging es gleich nach Diakofto. Dort lösten wir für den nächsten Tag Ticket's für die abenteuerliche Zahnradbahn .Preis 1.Klasse,2Pers. 16 Euro.Abfahrtszeiten 6.53,10.58,14.58. Wir entschieden uns für den frühen morgen.
Gleich gegenüber des Bahnhofes entdeckten wir dann eine Wasserzapfstelle,Hurra! Dann fuhren wir weiter laut Schulz und hielten uns links des Bahnhofes die Strasse entlang der Küste.Der Asphalt endete in eine Staubstrasse,über kleine Hügel und durch ein Flusslauf kamen wir auf die andere Seite.Dort gefiel es uns aber nicht und wir kehrten wieder um .Stellten uns dann zu einem Wohnmobil aus Wien dazu.



Weiter vorne standen einige Mobile, weil es dort auch Strandduschen gibt.Wir entschieden uns aber für die Einsamkeit .Unsere Bordbatterie lädt sowohl während der Fahrt als auch durch Solar.Hurra auch dieses Problem dürfte behoben sein. Sofort schlüpften wir in die Badehose und rein ins Wasser!Mei geht's uns guat! GPS Daten Diakofto Stellplatz E 22°11`27 N 38°12`09



Neben uns stand ein Mobil mit Leuten aus Wien.Wir faulenzten den restlichen Tag rum,etwas ungeheuerlich waren uns nur das nahe Zigeunerlager.Aber das auch das sollte kein Problem werden.Am Abend tranken wir mit unseren Nachbarn noch ein Flascherl Wein und berieten die weitere Tour.Kurz vor Mitternacht ging es dann in die Heia.Eine kühle Meeresbrise lies uns herrlich schlafen.
4. TAG 6.September Km 126.150 Schon früh morgens um 5.30 leutete der Wecker den Morgen ein.Es war noch stockdunkel aber sehr warm .Wir fuhren wieder zum Bahnhof Diakofto und parkten unser WoMo in einer Seitenstrasse und füllten unsere Trinkflaschen beim Brunnen mit köstlichem Wasser auf. Es waren schon einige Leute da und bald darauf kam auch schon der Zug.Im First Class Abteil war Platz für 8 Personen und die Möglichkeiten für Film und Fotoaufnahmen waren dort ideal. Direkt neben uns saß der Lokführer.Der Schaffner kam,kontrollierte die Ticket's und dann ging es schon los. Schnaufend setzte sich die antike Zahnradbahn in Bewegung.


Leider hatten wir den Schulz nicht aufmerksam genug gelesen und fuhren bis zur Endstation nach Kalavrita hinauf.Dort versäumt man aber eigentlich nichts!Nach Kaffee Latte fuhren wir um 9.37 Uhr wieder runter zur Mittelstation Zahlourou, von dort starteten wir den Aufstieg zu Kloster Mega Spilio in 950m Höhe.Wir pilgerten den Steig über felsiges Gelände steil nach oben. Unsere untrainierten Körper schreien sehr oft nach Zwischenstopps!



Nach 1 3/4 Stunden erreichten wir das Kloster.Für 3 Euro p.Pers. besichtigten wir dann die heilige Stätte.Im Klosterhof sprudelt ein Brunnen,dort kühlen wir noch unsere Köpfe und füllen die leeren Trinkflaschen.Der Weg nach unten war nicht so anstrengend,aber das Geröll war nicht ungefährlich. Eva war zweimal ausgerutscht und gestürzt.Gott sei dank war sie heil.



Im inneren des Kloster konnten wir allerhand historisches über dieses Bauwerk an den Felsen erfahren.Die Geschichte erzählt auch von deutschen Soldaten der SS welche 16 Mönche von dem Kloster hinunter geworfen haben. Die weiblichen Besucher müssen vor dem Eintritt einen Rock über Ihre Kleidung ziehen .Der Eintritt koste p. Pers. 3 Europ.


Wir machen noch einen kurzen Badeaufenthalt in Diakofto bevor wir dann um kurz vor 16.00Uhrdie Küstenstrasse in Richtung Athen weiterfuhren.Kurz vor Korinth suchen wir noch nach einer Badestelle.Wir entscheiden uns für den im Schulz beschriebenen Badeplatz"Lechaion""Dort gefällt es uns nicht,aber für ein kurzes Bad ist er Ok.Vom Strand aus haben wir Blick auf Korinth.Danach folgen wir dem Hinweisschild ANCIENT KORINTHOS.Am Parkplatz der antiken Ausgrabungsstätte sehen wir über den Zaun erstmals klassische Säulen .Eigentlich könnte man hier gut übernachten,aber wir folgen einem weiteren Tipp von Schulz.Der Wegweiser AKROKORINTHOS zeigt die Straße nach oben.Als Eva meinen Plan erfährt,wirde sie gleich unruhig und wollte am liebsten hier nächtigen.Aber das Versprechen eines wunderschönen Panoramas lässt sie dann doch umstimmen.Auf dem Weg nach oben kommen wir noch an einem schönen Brunnenhaus vorbei.Ein Blick auf unsere Anzeige des Frischwassertanks sagt fast voll.Also schnell ein Foto und weiter geht es steil bergauf.Nur mit dem ersten Gang schafft unser Fiat 1.9 die asphaltierte,schön ausgebaute Bergstraße.Als wir oben ankommen, sind auch gerade drei andere Wohnmobile dabei sich direkt vor dem Abgrund einzurichten.Wir hatten als viertes Fahrzeug gerade noch den letzten Platz an vorderster Front erwischt. Es war wunderschön da oben.Hinter unserem Heck die malerische Burg,direkt vor uns die Küste Korinthos.Bei Einbruch der Dämmerung gingen millionen von Lichter an,dieser Anblick alleine ist die Fahrt nach oben wert!Wir kochten,duschten und hatten dann einen gemütlichen Small Talk mit unseren Nachbarn.Einem deuteschen Mobilist konnte ich dann mit meinem Laptop noch schon verloren gedacht, ca. 200Urlaubsbilder retten und sichern.Gegen 23.00 Uhr vielen wir hundemüde ins Bett,auch Eva vergisst bald unseren Stellplatz direkt am Abgrund und schläft friedlich ein. Vorher hatte Sie noch sicherheitshalber Steine unter die Räder gelegt! *gg*


5.Tag 7September KmStand 126.261 Schon um 8.00 Uhr morgens wurden wir von Bauarbeitern geweckt welche den Parkplatz neu adaptieren.Die anderen stellten sich auf den 2 Parkplatz hinterhalb der Taverne,wir entscheiden uns gleich hinunter zur Ausgrabungsstätte zu fahren.Dort frühstückten wir gemütlich,die Brötchen vom Bäcker waren noch warm und schmeckten gut. Gegen 10.00 Uhr betreten wir dann das Ausgrabungsgelände.6 Euro Eintritt p. Person. Schon nach wenigen Metern kam ein Aufsichtsorgan und sagte lautstark NO SMOKE ! Verstand ich zwar nicht ganz,aber Ok. Wenig später stand dieser schon wieder da und forderte mich auf meine Stativaufnahmen (Selbstporträt) einzustellen,NO STATIV!Also dafür fehlte mir aber jetzt das Verständnis.Auf meine Frage warum,meinte er immer wieder nur "No Stativ"! Es lagen sehr viele Steine und Säulen herum,aber jegliche Beschriftung und Erklärungen fehlten!Das missfiel uns schon sehr,denn man wusste ja gar nicht auf welchen Stein man jetzt guckte.Das Highlight bei diesen Ausgrabungen stellten aber die prachtvollen Säulen in der Mitte des Geländes dar. Nach 45min verließen wir diesen Ort.



Unser nächstes Ziel war der berühmte Kanal von Korinth. Wir fuhren wieder auf die A8 Richtung Athen,diese kostet in diesem Abschnitt keine Maut.Bei Loutraki fuhren wir dann wieder ab und stellten unser Wohnmobil in unmittelbarer Nähe der Kanalbrücke ab.Aus ca. 50m schauten wir zum Wasserspiegel hinunter.Ein Monsterbau wenn man die damaligen Baumethoden hernimmt.Der künstlich geschaffene Kanal ist mehr als 6km lang,Höhe Wassespiegel 23m breit.Die Wassertiefe beträgt 8m.Erbaut wurde er in 12 Jahren harter Arbeit (1881-1893).Wir hatten Glück es wurden gerade zwei große Schiffe durch den Kanal geschleppt. Während unserer Film/Videoaufnamen wackelte die Brücke sehr unter der Last des Schwerverkehrs.War schon ein etwas mulmiges Gefühl! Wir kauften an den Souvenierständen noch eine gute Strassenkarte,denn das Navi mit Laptop ließ uns immer wieder mal in Stich!Auch 2 griechische Musik CD´s legten wir uns zu.



Nun geht's weiter in den Süden,wir wollen nun mal für 1-2 Tage baden bevor es dann weiter nach Epidaurus geht.Bei einer Tankstelle in Elenis bot sich ein Wasserschlauch geradezu an aufzutanken.Ein Stück weiter im Ort Elenis fahren wir hinunter zur Strandpromenade.Dort stellen wir dann unser Mobil unter ein schattiges Bäumchen.Es war fast nichts los.Ein herrliches Platzerl zum ausspannen.Wir haben noch nicht unsere Badehosen an,als die griechische Familie vor unser Mobil laut "Delfini" rief.Und tatsächlich ein einzelnes großes Tier schwamm in unmittelbarer Nähe in typischen Delfinschwimmstill gemächlich vorbei.Bis ich die Kameras in Position gebracht hatte konnte ich leider nur mehr Schnappschüsse aus weiter Entfernung machen.Wir tankten etwas Sonne und hörten unsere griechischen CD´s.Bald darauf sang die Frau der Familie schon mit. Mei geht's uns guat!



Dann fuhren wir weiter zu der Traumbucht (lt. Schulz) in Korfos. Bei km 27,3 fuhren wir links weg und ca. 10km durch Olivenhaine und teils steile Straßen. Als wir oberhalb der Bucht ankamen genossen wir noch einen Blick auf das malerische Örtchen KORFOS. Dann ging es hinunter zur Bucht.Es war bloß ein Pickup und ein Bus mit Schweizern da.Wir stellten uns ganz ans linke Ende an den Strand.( N 37°45`25 E 23°7`3,8)Es gibt hier kein Wasser und auch keine Strandduschen!Da wir aber vorher aufgefüllt haben ist das kein Problem. Vor uns sehen wir die vor gelagerten Inseln Angistri und Methana.Einige Einheimische sind da,welche alle freundlich grüßen. Leider hat nun die Kühlleistung unseres Kühlschranks vollkommen aufgegeben.Um das Fleisch im Gefrierschrank zu retten ist heute Kochtag!Wir kreiren chinesische Pfanne und Zwieblfleisch.Heute ist schon fast Vollmond und wir schlafen herrlich!


6.Tag 8.September KmStand 126.334 Gegen 10 Uhr verlassen wir Korfo's ohne das kleine Dorf besichtigt zu haben.Uns tun die Füße so weh.*lach* Nun kommen die ersten Berge auf uns zu. Nach 53km durch teilweise 10% Steigungen/Gefälle erreichen wir den riesigen Parkplatz vor dem weltberühmten Epidaurus.



Wir betreten das Gelände gegen 11.00 Uhr und wieder bezahlen wir 6 Euro p.Pers. Eintritt.Aber hier wird um einiges mehr geboten als in Korinth.Die Kulisse des Theaters ist einfach genial.Wir steigen ganz nach oben und horchen selbst ernannten Sängern (Touristen) zu. Die Akustik ist einzigartig!Auch die Ausgrabungen und das Museum ist sehr sehenswert.Teilweis rekonstruieren die Archäologen nicht mehr rettbare Steine und Säulen und kombinieren diese mit den erhaltenen Steinresten.So werden wir in einigen Jahren sehen können wie diese Gebäude und Tempel damals ausgeschaut haben.



Nach 2 1/2 Std. Geschichte verlassen wir diese historische Stätte wieder und fahren weiter den "Finger" hinunter.Unser nächstes Ziel soll die bei Mobilisten beliebte Saladibucht werden.Bei km 126.389 tanken wir noch 32,6Liter Diesel. Diesmal kostet der Sprit nur 0,995.Um 16 Uhr folgen wir dem Schild Hotel Saladi Beach hinunter zur Küste. Schon von hoch oben gibt es einen herrlichen Blick auf die Bucht.Wir stellen uns direkt an den Strand und wundern uns über die gähnende Leere die hier herrscht.(N 37°27`5,8 E 23°6`52,2)Nur ein Campingbus aus Tschechien steht unter Schattenspendenden Tamarisken.Rein in die Badehose und ab ins kristallklare Wasser,welches ruhig 2-3 Grad kühler sein könnte.(ca.28-29°)



Während Eva dann ein Nickerchen am Strand macht will ich das verlassene Hotel erkunden.Ist der pure Wahnsinn,da stehen Mobiliar,Flipper und alles noch im Inneren rum.An der Barkasse steckt sogar noch der letzte Rechnungsbeleg und halbvolle Wiskeyflaschen stehen ebenfalls rum.Es gibt eine riesige Poolanlage,Tennisplätze,Minigolfanlage und jede Menge Appartements.Alle's verlassen,wie in einem Geisterfilm.



Zurück am Strand essen wir dann das gestern gekochte Fleisch,sammeln schöne Steine und baden.Schulz schreibt ja man soll die Bucht weiter nach hinten fahren. Bevor ich das tat erspähte ich genau n dieser Richtung einen blauen Campingbus. Zu Fuß spazierte ich dorthin.Es handelte sich um älteres deutsches Ehepaar welche dann auch gleich das Geheimnis der Einsamkeit am Strand lüfteten. Heute vormittag standen noch ca. 40 Wohnmobile hier am Strand,bis die Polizei ankam und alle zur Weiterfahrt "überredete".Sie berichten auch das die einsamen Buchten von denen Schulz schreibt von einem griechischen Dauercamper bewacht werden. .Es soll dort ausnahmslos vertrieben werden. Dieser Deutsche war in keinem Fall gut auf Schulz zu sprechen,denn hatte dieser doch mit der Herausgabe seines Buches "IHRE" seit Jahren besuchte Bucht mit Massenanstürmen von Mobilisten verdorben.Da wagte ich erst gar nicht mehr zu erwähnen das auch ich Reiseberichte schreibe,sonst hätte er mich vielleicht an Stelle von Schulz erwürdgt!*gg* Erst wollten wir aufgrund dieser Erzählung heute noch nach Nafplio weiter düsen,aber die Angst das uns aufgrund der Zeit die Nacht in den Bergen überrascht verschoben wir dann dieses Vorhaben und hofften das die Polizisten an diesem Tag nicht wieder kommen werden!
7.TAG 9.September Km Stand 126.438 Schon um 8.30 Uhr ist Tagwache. Unsere Entscheidung in der Saladibucht zu übernachten war die richtige.Es kam keine Polizei und es war mucksmäuschenstill.Dies war bisher die heißeste Nacht.Es hatte 27° und im WoMo über 30°.Da es auch keine Brise vom Meer gab,war es fast nicht auszuhalten.Wäre das nicht schon genug,fielen trotz Fliegengitter die Stechmücken über uns her.Der Kühlschrank kühlt wieder nicht!Bloß das Gefrierfach lässt noch kühlere Getränke zu.Wir fahren dann auf unseren eigenen Spuren zurück,riskierten aber dann eine auf der Karte gelb eingezeichnete Strasse und bogen in Richtung Iria ab.Es geht teilweise sehr steil bergauf durch das Gebirge.Iria lassen wir dann aber links liegen und fahren weiter nach Vivari,dort füllen wir an der Kirche beim Brunnen unsere Wasservorräte auf und kaufen noch bei einem kleinen Market kaltes Mineral und Brot ein. Weiter geht's in Richtung Napflio.In Drepano folgen wir den Schildern Eden Beach.Ein schöner Kiesstrand mit etlichen Campingplätzen erwartet uns da unten.Schnell beschließen wir noch vor der Besichtigung der Burg einen Badestop einzulegen.



In Nappflio angekommen ging der Tipp scharf links abzubiegen wegen einer Baustelle nicht..Nach der Umleitung fuhren wir eine steile Bergstraße aus Pflastersteinen nach oben (15%),vorbei an antiken Burgmauern ,welche in den Kurven gefährlich nahe an unseren Alkhofen kamen.Oben angekommen standen wir auf einem Hubschrauberlandeplatz und gegenüber konnten wir unser eigentliches Ziel,die venezianische Festung über der Stadt sehen.Also wieder kehrt!



Kurz darauf erwischten wir die Richtige Straße,hatte schon Angst wir müßten die mehr 900 Stufen hochlatschen!Wir parkten unser WoMo direkt vor dem Burgtor. Diesmal bezahlten wir nur 3 Euro p. Pers. Eintritt.Der Mann an der Kasse wollte uns noch ein Buch über die Geschichte des Kastells andrehen,was wir aber dankend ablehnten.Die Burgmauern sind fast zur gänze erhalten,auch einige dunkle Verliese kann man noch sehen.Dort warteten die zum Tode Verurteilten auf Ihre Henker.



Nachdem wir wieder 1 Stunde herum gekraxelt sind,vergönnten wir uns noch ein erfrischendes Getränk am Kiosk vor der Burg .Zurück im WoMo verschoben wir unser nächstes Ziel nach Mykäne zu fahren vorerst!Ein Badestop nach der Kletterei auf der Burg war jetzt das richtige.Wir fuhren von der Burg wieder bis zur ersten Gabelung bergab und hielten uns dort links.Schon einige hundert Meter hat man einen wunderbaren Blick hinunter zum Hausstrand der Nafplioner.Eine schöne Sandbucht und wir konnten wieder direkt am Meer parken.(N 37°32`8,8 E 22°49`17,1)Die von Schulz erwähnten griechischen Dauercamper gibt es nicht mehr,wurden vertrieben!Es standen nur 3 Mobile da,ein Franzose,1Deutscher und ein Landsmann aus Österreich (Liezen).Dieser erzählte uns das hier gestern auf Anzeige des Tavernenbesitzer hin eine Razzia statt gefunden hatte.Die Polizisten wären zwar höflich gewesen aber fahren mussten sie trotzdem alle.Schwimmen und Parken am Tag erlaubt,aber nicht schlafen.Wir genossen erstmals das 29 Grad warme Wasser und erstmals konnten wir ohne Badeschuhe ins Wasser.Als es dämmerte überlegten wir an den Hafen zu fahren und dort zu nächtigen,aber die positive Erfahrung aus der Saladibucht (Polizei wird doch nicht 2x am Tag auftauchen) veranlasste uns dann doch zu bleiben.Wir duschten und machten uns was zu Essen.Der Tipp des Steirers,das WoMo doch in die Waage zustellen und den Ventilator hinter dem Kühlschrank einzuschalten beherzigten wir.Und siehe da, der Kühlschrank zeigte schon nach 2 Stunden einen Erfolg!



8. TAG 10.September Km Stand 126.534 Haben heute etwas länger geschlafen.Ich leide ich noch immer. unter dem Juckreiz von der Stechmückenattacke aus der Saladibucht.Ein prüfender Griff auf die Kühlrippen des Kühlschranks zeigt das er wieder kühlt,Hurra!Wir wollen mit einem Bad nicht noch mehr Zeit verlieren also düsen wir gleich los.In Nafplio richten wir uns nach Argos und schon nach wenigen Kilometern erreichen wir Tyrintos,gleich rechts neben der Strasse sehen wir Burgreste,die angeblich Zyklopen aus tonnenschweren Steinen errichtet haben.Es ist wirklich unglaublich wie die riesigen Felsbrocken meterhoch geschlichtet worden sind!3 Euro Eintritt p.Person,Wasserhahn neben der Kasse.



Weiter geht es dann nach Argos.Ein verkehrsreiches Städtchen mit engen Gassen,dort richten wir uns dann nach Mykäne.Wir kommen am unteren Parkplatz an und besichtigen als erstes das Schatzhaus des Atreus,ein sehr gut erhaltenes Kuppelgrab.Dann fahren wir am großen oberen Parkplatz und kommen nach einem Stück bergauf zum berühmten Löwentor.Der Träger unter den Löwen ist 20 Tonnen schwer!!!Wir marschierten durch die Grabanlagen immer höher hinauf zum eigentlichen Palst.Ein herrlicher Blick über Burganlage,nie enden wollende Olivenhaine und Orangenplantagen im Dunst der Killiniberge erwartete uns da oben. Wir stiegen wieder ab und verließen Mykäne nicht ohne das Museum besucht zu haben.Dort erwartet uns unter vielen interessanten Ausgrabunsstücken auch die "Totenmaske des Agamemnon",die Schliermann hier fand. (Eintritt für alles 8 Euro p. Person.) Es gibt auch 2 Campingplätze in Mykäne für die unter uns welche nicht frei stehen wollen.Um 16.15 Uhr verlassen wir den antiken Berg.






Wir wollen nochmals zurück in den Hafen von Nafplio um ein wenig herum zu schlendern,dort gefällt es unser aber gar nicht,wir fahren weiter.(Für ein Nacht zum schlafen eignet sich der riesige Parkplatz sich aber mit Sicherheit). Wir rollen weiter in Richtung zweiten Finger und folgen dem Wegweiser Kios.In Milli kaufen wir in einem kleinen Laden Mineralwasser,Wurst und köstliche Oliven ein,gleich neben an in einer Bäckerei frisch gebackene Blätterteigtaschen gefüllt mit Schafkäse.Einfach lecker diese Dinger.Bei den Oliven dachten wir an einen Tipp eines Campers noch auf der Fähre zurück.Man soll die verschrumpelten,schwarzen nehmen.Und wirklich auch die schmeckten hervorragend!
Es geht weiter an unser nächstes Ziel,nach Githio.Wir biegen Richtung Leonidie ab.Aber der Tag verging so schnell,das wir dieses vorhaben auf morgen verschoben und uns schon jetzt auf die Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz machten.Schon von oben konnten wir bei Paralia Astros nord die schöne Sandbucht erkennen,auch einige WoMo´s standen schon dort.(N 37°26`45,6 E 22°44`54)Also links ab und wir haben wieder einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Meer gefunden.Heute ziehen erstmals Wolken auf und auch der Wind der uns schon in Mykäne um die Ohren blies wird immer stärker.Aber es immer noch herrlich warm bei 28 Grad um 20.00 Uhr. Tageskilometer 102km



9. TAG Km Stand 126.636 Um 9.00 Uhr stehen wir auf,heute wollen wir etwas früher los fahren.Es ist leicht bewölkt und der Wind bläst noch immer,hat im Moment nur 26 Grad.Während des Frühstücks schreibe ich noch an diesem Reisebericht,welcher immer umfangreicher wird.Überlege ob ich nicht dann auf der Fähre etwaige Kürzungen vornehmen sollte,mal sehen.Jetzt geht´s erst mal weiter nach Leonidi.Dort soll es ja laut Schulz ziemlich eng zugehen. Gegen 10.30 Uhr verließen Paralia Astros.Wir wollen es heute bis Githio schaffen.In Paralia Tirou kaufen wir bei einem Supermarkt ein,dort treffen wir auch Landsleute aus Baden bei Wien mit Ihrem WoMo.Dann geht es weiter nach Leonidio.Die Küste bietet auf dieser Strecke nicht wirklich viel schöne Badeplätze.Man beachte im Verlauf dieser Strecke Parkplätze mit Holzpavilleau ,dort gibt es auch Wasserhähne.Bald darauf endet die Küstenstraße und wir fahren in Richtung Leonidio ins Landesinnere.Hier kann man dann zeigen ob man sein Womo im Griff hat.Wir fuhren gleich mal viel zu weit nach oben,bis wir Balkone in Alkhofenhöhe nicht mehr weiter konnten.Ein beherzter Mopedfahrer stellte sein Fahrzeug ab und regelt den Verkehr,so daß wir ungehindert im Retourgang zurückschieben konnten.Eine Gemüsefrau verteidigt lautstark Ihre Markise.



Dieses Abenteuer ohne Schaden überstanden,ging es erst jetzt richtig los!Erst wollten wir noch nach einen Tipp von Bekannten nach Plaka fahren,verschoben wir dieses Vorhaben auf ein anderes mal.Auch wenn Schulz schreibt das die Streck LEONIDIO-KOSMAS keine Abenteuerstrecke ist,weil diese inzwischen asphaltiert ,ist sie dennoch nichts für schwache Nerven.Vor allem nicht für die meiner Co-Pilotin. Riesige Schluchten mit steilen Felshängen wirken sehr kahl und schroff. Das Kloster Elonis konnten wir leider nicht erspähen,so angespannt waren wir mit der Fahrerei.Die Straße hat sehr viele Schlaglöcher und das Teer bricht seitlich auch beängstigend ab.Am besten mittig halten wenn kein Gegenverkehr.



Nach 26km für die wir 1 1/2 Stunden gebraucht hatten,erreichen wir das Hochplateou.Es ist kaum zu glauben,hier wachsen saftige Tannen wie in Österreich.Dann kamen wir nach Kosmas und standen plötzlich mitten am Hauptplatz.Einige Geschäfte und Marktfahrer waren vorort.Man sieht kaum das die Straße rechts hinter der Kirche weiter führt. Wir richten uns weiter nach Skala.Eine Ziegenherde versperrte uns den Weg,nicht mal hupen verscheuchte sie.Also Geduldig warten und im Schritttempo durch.Fast schon wieder auf Meeresspiegelhöhe durchquerten wir riesige Olivenhaine und Orangenplantagen.



Östlich von Githio biegen wir dann scharf rechts ab,zum Badestrand Parallia Glifadas.(N 36°47`20 E 22°34`56)Das WoMo parken wir hinter den Sanddünen.Es gibt hier eine Taverne mit Stranddusche.Das optische Highlight an diesem wunderschönen Sandstrand ist der alte gestrandete Frachter.Weiter unten am Strand gibt es überall Schildkrötennester.Einige davon sind schon leer,nur mehr die Eierschalen und die Spuren ins Meer zeugen von diesem Naturschauspiel.Das schlüpfen der anderen erwarten wir leider nicht.



Auch die Steirer von Nafplio haben sich zu uns gesellt.Wir gehen in der herrlichen Brandungen schwimmen.Den Abend verbringen wir in der Taverna am Strand. 1/2 L Retzina,70dag Kalamari Fritti (den uns der Wirt vorher begutachten ließ)und einen griechischen Salat schmeckten köstlich. Eine abenteuerliche Fahrt klingt gemütlich in einer wunderschönen Bucht aus.Tageskilometer 151km
10.Tag Da das Wetter und die Bucht so schön sind wollen wir hier noch einen weiteren Tag verbringen.Wir plantschen im warmen Wasser,erkunden das Innere des Frachters und schauen nochmals nach den Schildkrötennestern.Am Abend ziehen einige Wolken auf und auch der Wind wird wieder stärker.Aber es ist angenehm warm.Am Abend stellen wir unser WoMo neben die Steirer und grillen.Bei einer Flasche Rotwein vergeht dann auch dieser Tag viel zu schnell.


11 TAG Stand Km Stand126.787 Abfahrt 10.00 Uhr. Heute wollen wir endlich die Mani bezwingen.In Githio tanken wir für die steilen Bergfahrten voll.Km Stand 126.793 (35 Liter zu je 0,989). Von Githio aus richten wir uns dann nach Areopoli.Später biegen wir dann links nach Skontari/Kotronas weg.Die folgenden 10 km sind sehr schlechte Straßenverhältnisse,viele Wälder der Man sind verbrannt. Erste Wohntürme tauchen vor uns auf,die typischen Merkmale der Mani.



Gegen 13.00Uhr nach 60Km erreichen wir das Dorf Lagio,parken unser WoMo vor dem Uhrturm und gehen zu Fuß auf Erkundungstour.Es gleicht hier einem Geisterdorf,nur einmal hören wir Frauenstimmen aus dem Inneren eines Hauses.Leider sind sämtliche Fensterläden geschlossen,sodas uns ein neugieriger Blick ins Innere verwehrt bleibt.



Nun wollen wir aber noch an den südlichsten Zipfel der Peloponnes,zum Eingang in die Unterwelt.Die Straßen werden immer steiler,das Dorf Marmaris lassen wir wie Schulz empfiehlt links liegen,und nach weiteren Hügeln geht es dann steil bergab bis die Straße endet.Am Parkplatz stellen wir unser WoMo ab,Eseln streifen neugierig umher. Es ist 15.00 Uhr.Erstmal kühlen wir unsere verschwitzten Körper im Meer an einem kleinen Kiesstrand unterhalb der Kapelle ab.Nur einige Schritte dahinter ein erster Eingang zur Unterwelt. Den Weg zum Leuchtturm wollen wir unseren Füßen dann doch nicht mehr antun also fahren wir gegen 16.00 Uhr weiter.






In Koita gehen wir noch einkaufen.Alle Brunnen die Schulz beschreibt sind versickert.Gott sei Dank ist unser Wassertank noch halb voll.In Glifada biegen wir dann links richtung Sauriereierstrand ab.Auch der Brunnen bei der Kirche spendet kein Wasser.Als wir unten am Strand ankamen waren schon 2 Österreicher und 2 Belgier da,später kamen noch 2 Mobile dazu.Das Wetter ist zwar warm aber bedeckt. Trotzdem steht einem Bad nichts im Wege. Einige Meter nach Sauriereiern (Steine) ist dann nur mehr feiner Sand im Wasser.Wieder treffen wir auf Landsleute und wieder sind es Steirer.Wir können dann vor dem Wohnmobil einen herrlichen Sonnenuntergang genießen. Morgen wollen wir dann die Höhle welche nur einige Gehminuten entfernt ist besuchen.In der Dämmerung beobachten wir noch die Fledermäuse unter dem schönen Sternenhimmel.Die Geräuschkulisse der Brandung ist ähnlich der eines Donners oder Düsenjets.(N 36°38`25 E 22°22`58)



12. TAG Km Stand 126.918 Heute ist schon um 7.20 Uhr Tagwache,wollen wir doch eine der ersten bei der Kasse zur Höhle sein. Die Höhle Vlychada in Diros solle eine der reizvollsten der Welt sein und ist seit 1900 bekannt.1949 begannen die ersten das Höhlenlabyrith zu erforschen was bis heute andauert.Heute ist die Höhle über eine Länge von 14km erforscht und katrographiert.Der für Besucher zugängliche Teil erstreckt sich über eine Länge von 1500m und wird zur gänze in einem etwas unstabilen Boot durchquert.In der Höhle wurden versteinerte Knochen von Hyänen,Löwen,Panthern,Hirschen sowie der größte Fund an Flußpferden entdeckt.Das Wasser ist schwach salzig und hat eine Temperatur von 14°,die Luftemperatur 16-19°.Man hält es locker in kurzen Hosen und T-Shirts aus.Der Eintritt mit 12 Euro p. Person ist zwar nicht billig,aber die unterirdische Reise allemal wert.Die Bootstour dauert ca. 25 Minuten.






Gegen Mittag brechen wir dann unsere Zelt am Sauriereierstrand ab und düsen hoch nach Kalamata. In Githio kaufen wir noch Brot und frisches Gemüse bevor uns die Straße wieder hoch ins Gebirge führt.Die Bucht von Itilo sieht sehr verlockend aus,aber wir haben keine Zeit und verschieben diesen Platz auf die nächste Peloponnestour.In einem der folgenden Orte kaufen wir an einem Stand eines Einheimischen köstliche Oliven und gleich nebenan frisch gepresstes Olivenöl.Nun wird es aber Zeit unseren Frischwassertank aufzufüllen,bisher gab es ja nur trockene Brunnen.Nach längerer Fahrt durch das Landesinnere über Schluchten und Pässe erreichen wir den Ort Ag. Nickolas.Dort unten am Hafen finden wir dann endlich einen Wasserhahn.Hier gibt es laut Schulz auch einen Stellplatz,die Zeit war noch zu Früh für die Suche eines Übernachtungsplatz.Und zum Baden lud der Strandbereich nun wirklich nicht ein.In Kalamata fuhren ir gleich am Stadtanfang hinunter zum Meer.Dort reihte sich Sonnenschirm an Sonnenschirm!Auch zwei Campingplätze gibt es hier.Dieses Hausmeistergetummel ist nichts für uns,also weiter.Am Stadtrand decken wir uns noch bei Lidl ein,endlich bekommen wir Mineralwasser mit Kohlensäure!



Wir verlassen Kalamata ohne den Markt besucht zu haben weiter in Richtung Messini.Vorbei an einem Militärstützpunkt mit Flughafen,fahren wir wieder durch Oliven und Orangenplantagen.Jetzt wird es Zeit einen Übernachtungsplatz zu suchen.Die beiden Plätze von Schulz Ag. Nikolas und Ag.Konstantinos gefielen uns nicht,also weiter.Plötzlich kamen uns wild gestikulierende Leute auf einem Moped entgegen.Es waren unsere Steirer Barbarba&Fritz.Die Freude war groß und die beiden hatten auch gleich einen Stellplatztipp für uns parat.Der Platz am Hafen von Petalidi!Wir kauften noch an der Straße frisch gepflückte Orangen und steuerten dann das Dorf Petalidi an.Im Dorf war einiges los.Ein großer Kirtag war gerade im Gang.Ich mußte aufpassen,das ich nicht mit dem Alkhofen die Stände verschob.Wir fuhren zum Jachthafen mit dem kleinen Leuchtturm.Ein anwesender Holländer berichtete uns das die Polizei hier nur das Parken bis 20.00 Uhr gestatte .Eigentlich wollten wir ja auf Tipp der Steirer Spanferkel essen gehen,aber unser immer noch nicht kühlender Kühlschrank verlangte das wir die Hühnerschnitzel verkochen mußten.Noch ein Bad und kurz vor 20.00 Uhr verließen wir dann den Platz und tauschten die bisherige Idylle der vergangenen Tage gegen einen Platz mitten im Geschehen ein.



Wir stellten uns am Hafen im Dorf,nur 80m vom Kirtag entfernt.Keine 50m neben uns baute eine Band gerade Ihre Bühne auf.200 Sesseln standen auch schon für die Zuschauer bereit.Na mal abwarten wie das wird.Eva kaufte sich noch eine Tasche an einem der Stände,dann trinken wir oberhalb des Hafens in einer Taverne mit Sicht auf unser WoMo noch Rotwein.Später setzten wir uns auf unseren Campingstühlen vor das WoMo und beobachten das quirlige Treiben.Inzwischen machen die Bands erste Mikro und Instrumententests,jetzt ahnten wir was uns hier erwarten würde.Die Ränge füllten sich und unpünktlich wie die Griechen mal sind,begann erste eine halbe Stunde nach 22.00 Uhr die Show.Es war eine lautstärke wie bei einem Konzert und wir standen mit unserem WoMo fast fuß frei. *gg*. Eine Zeitlang war die griechische Volksmusik ja gut anzuhören,aber nach einiger Zeit konnten wir das "Gejammer" nicht mehr hören!Kurz nach Mitternacht kletterten wir in unser Bett,aber an schlafen war bei diesem Lärm nicht zu denken.Dann glaubten wir schon es seit vorbei. Aber eine Verlosung war der Grund der ersten Pause überhaupt.Um 1.00 spielte die Band wieder auf,das Publikum inzwischen bester Laune tanzte in Gruppen dazu. Jetzt reicht's ich startete den Motor und parkte mich in den Getümmel aus.Wir stellten uns wieder auf dem Platz beim Leuchtturm,gegen 2.00 Früh konnten wir dann endlich einschlafen!
13.TAG Km Stand 127.078 Um 7.15 blinzelt die Morgensonne durch einen Schlitz der Rollo,ich dachte endlich kann ich einen Sonnenaufgang mit der Kamera festhalten aber ich kam zu spät.Nach dem Frühstück schwimmen wir noch eine Runde,dann geht es weiter.Wir besichtigen auf der Durchreise den Campingplatz Agios Andreas.Nur ein Mobil steht dauf.Vor dem Campingplatz gibt es schöne gerade Parkplätze,ob man mit Polizei rechnen muß können wir nicht sagen.Verbotsschilder haben wir keines gesehen.Links ein kleiner Hafen,recht ein Feinkiesstrand mit Dusche und Wasserhahn.



Wir biegen dann schon vor Koroni ab und verlassen (ungewollt) die Nationalstraße.Durch Olivenhaine führt uns eine Asphaltstraße mit vielen Schlaglöchern richtung Finikounda.Auf diesem Weg gibt es links in Lamia und kurz vor Akritohori jeweils einen Brunnen.Auf dem Weg kommen uns Einheimische mit Esel und Ziegen entgegen.Auf meine Frage ob sie ein Foto gestatten,stimmten sie sofort freundlich zu.Nach dem Fotoshooting verwöhnten Sie uns dann noch mit frisch geernteten Weintrauben. Bezahlung lehnten Sie energisch ab.



Kurz darauf erreichen wir die Westküste.Da wir aber die Bucht mit einem weiteren gestrandeten Frachter anfahren wollen,fuhren wir auf der Nationalstrasse ein Stück zurück,um diese dann nach Vasilitsi zu verlassen.Kurz nach Ortsbeginn führt eine Asphaltstraße hinunter zum Meer.Nach ca. 3km sehen wir dann schon von oben das rostige Schiffe in Ufernähe.Dieses türkische Schiff war hier 1996 auf der Flucht vor der griechischen Marine mit Flüchtlingen auf Grund gelaufen. Wir stellten unser WoMo direkt am Ufer ab, zwei andere stehen auch da.Da hier am 1.Mai ein Erdbeben war und daraufhin ein kleiner Tsunami auf die Bucht zu rollte sieht es hier nicht mehr ganz so aus wie bei dem Besuch von Schulz.Der Sandstrand ist einem Steinefeld gewichen.Da wo jetzt unser WoMo steht war damals für kurze Zeit das Meer.Dies alles berichtet uns die gute Seele hier,Kapitän Kosta!Der spricht sehr gut deutsch und verwöhnt die Camper hier mit Honig,Feigen oder Olivenöl..Bei Bedarf bringt er sogar Frischwasser mit seinem dreirädigen Moped hier hinunter!Der Himmel ist anfangs bedeckt,das Meer rauh.1 Meter hohe Wellen preschen pausenlos herein um am Frachter und den Klippen zu brechen. Wir laden Kapitän Kosta auf ein Bier ein,dieser belohnt uns dann mit frischen Feigen aus seinem Garten.



14.Tag Km Stand 127.139 Leider ist die starke Brandung auch über Nacht nicht verschwunden.Das peitschen der Wellen an den Rumpf des Frachters und das grollen der Steine weckt uns gegen 8.30 Uhr. Da das Baden fast als gefährlich einzustufen ist verlassen wir nach dem Frühstück Vasilitsi.An der Küste von Finikounta finden wir keinen geeigneten Badeplatz (viele Campingplätze und wieder einen Sonnenschirm und Liegenchaos), also düsen wir weiter nach Methoni.Wir parken unser WoMo am Strand gegenüber des kleinen Tamariskenwäldchen,wo es auch Strandduschen und einen Wasserhahn gibt.Keine 150 m weiter durchschreiten wir das Tor zu dem riesigen Kastell.Eine sehr schöne weitläufige Festungsanlage in teils sehr gut erhaltenem Zustand.Es gibt auch noch kleine Häuser die den türkischen Besetztern als Badanlage dienten.Der Eintritt ist frei!Auf jedenfalls eine Besichtigung wert!Die verschwitzten Körper kann man dann ja beim schwimmen abkühlen.Wir verschieben das baden aber auf die Ochsenbauchbucht.



Vorher kommen wir noch im idyllischen Hafenstädtchen Pilos vorbei.Am Hauptplatz fahre ich gleich mal verkehrt in den Kreisverkehr ein.Wild gestikulierende alte Griechen die im Schatten eines Baumes verweilten zeigten mir meinen Fehler.Ich machte kehrt und die alten Grinsten über beide Ohren.Wir behoben noch Bargeld vom Bankomat,kauften frisches Brot und sausten weiter.
Bei Petrochori/Romanos biegen wir links weg.Im Ort verfahren wir uns dann einige male und mußten auf engsten Räumen umkehren.Aber dann finden wir ihn doch,den Wegweiser "VOIDOKILIA".Das Asphaltsträßchen mündet in einer Sandpiste.Nach weiteren 1,5Km erreichen wir dann den Traumstrand.Und er ist es wirklich,wunderschöner,fast weißer Sand umringt von Klippen.Ein Paradies!( N 36°57`59 E 21°39`39) Es ist 13.30 Uhr.Wir stellen unser WoMo an vorderster Front ab und gehen schwimmen.Hier hatten wir dann die erste Begegnung mit Quallen.Zwar nur zwei Stück,aber handteller groß,braun mit farbigen Tentakel.



Später spazierten wir ans obere Ende der Bucht und während Eva wieder baden geht,stieg ich einen steilen Sandweg hoch in Richtung Nestors Höhle.Weiter geht's durch ein kleines Macciewäldchen einen steinig,felsigen Eselpfad nach oben.Und das alles Barfuß!Nach 15 min. hatte ich den Eingang zur Höhle erreicht,die Hitze machte mir ganz schön zu schaffen!Ich winkte Eva von hoch oben zu bevor ich Nestor´s Reich betrat.Ein sehr hohe Höhle in die man auch ein Stück hineingehen kann.Nestor selbst bin ich nicht begegnet! **gg** Nach einigen Bild/Videoaufnahmen startete ich dann den Rückweg.Eva war froh mich wieder heil zu sehen und ich freute mich über ein Bad im glasklaren Wasser.



Wir haben uns schon zum übernachten eingerichtet als plötzlich zwei deutsche Scouts auftauchten und uns erklärten das es sich hier um ein Naturschutzgebiet handelt und wir hier nicht campieren dürfen.Viele nacht aktive Tiere und Bodenschätze würden durch die Fahrzeuge geschädigt bzw. gestört.Auf meine Frage hin warum uns das nicht die Griechen sagen sondern Deutsche,meinten diese die sind noch nicht soweit Ihre Natur und Denkmäler zu schützen.Ich meinte dann noch wenn schon Naturschutzgebiet und Umwelt etc., dann sollten Sie doch lieber den Müll am Strand und an den Rändern der Dünen entsorgen. Aber das wäre ja mit Arbeit verbunden!Wir waren auch die einzigen denen Sie Ihre grüne Geschichte erzählten.Die griechischen Fahrzeugbesitzer wagten Sie nicht anzusprechen.Als wir uns bereit zeigten weiter zu fahren,bedankten Sie sich für unser Verständnis und zogen zufrieden weiter!Keine 5km weiter kamen wir durch das Dorf Tragana und kurz darauf eine Gabelung mit dem Wegweiser "Beach Mati". Eine Schilfallee führte uns in eine weiter Traumbucht aus Sand.Es gibt 2 Strandduschen mit Wasserhahn.Hier verbrachten wir die Nacht. (N 37°0`31 E 21°38`57)


15 TAG. Km Stand 127.221 Was gibt es schöneres als an seinem Geburtstag in einer Traumbucht Griechenlands aufzuwachen!Nun das Wetter könnte vielleicht besser sein,in der Nacht hat es geregnet. Aber maximal 1 Minute lang!!! Das Meer ist noch immer unruhig aber schon um 9.00 Uhr blinzelt wieder die Sonne durch und es klärt auf, 26°.



Der Diesel wird knapp,wir müssen uns eine Tankstelle suchen! Bei Km Stand 127.245 tanken wir 46,5 Liter(1,01€). In Kiparissia ist zufällig ein riesiger Markt.Wir parken unser WoMo unmittelbar daneben und verschließen alles so gut wie möglich,an solchen Orten weiß man ja nie!Hauptsächlich werden hier Textilien aller Art,aber auch Geschirr und Spielzeug wird angeboten.Ein gemaltes Bild welches in unsere Wohnung passt finden wir auch hier leider nicht.Aber Eva hat frisches Spanferkel entdeckt.Wir kaufen ca. 1 Kg für 12 €,welches wir später außerhalb der Stadt verzehren. Köstlich,sollte bei niemandem auf dem Speißeplan fehlen.



Wir düsen weiter richtung Pirgos.Eigentlich wollten wir gleich bis nach Olympia fahren und dort am Parkplatz nächtigen.Obwohl uns ein deutsches Ehepaar in den vergangenen Tagen erzählte,das die Schwefelbadgrotte Kaiafa keine Reise wert sei,weil verschlossen und nur Müll darin schwimmt.Wir wollten uns dann aber doch selbst vom aktuellen Stand überzeugen.Den zweiten Wegweiser folgten wir rechts und standen kurze Zeit später an der Grotte.(N37°31`9 E 21°36`11)Diese war geöffnet und statt Müll saßen sich munter unterhaltende Einheimische im stinkenden Schwefelwasser.Sofort waren auch wir im Badezeug und setzten sich dazu.Ganz hinten in der Höhle entspringt die Quelle,das Wasser ist dort sehr klar und sauber.Eine ältere Griechin die in Deutschland lebt erzählte uns ein wenig über den Ursprung und für welche Wehwechen das Wasser gut ist.Ich glaube es gab nichts für welche das schwefelhaltige Wasser nicht gut sein soll!Im hinteren Teil der Höhle kann man dann braunen Schlamm aus den Felsnischen holen,mit welchen sich die Leute dann einschmieren,das Zeug trocknen lassen um es dann im Wasser wieder abzuwaschen.2 Stunden sollte man sich dann nicht duschen!Ach ja,Frauen sollen dadurch einige Ihrer Fältchen im Gesicht verlieren!*gg* Das öffentliche Bad unmittelbar neben der Höhle sperrt morgens auf und um 14 Uhr wieder zu.Für 3,50€ Eintritt p.Pers kann man dann auch das angeblich wunderschöne Innere des Bades benutzen.Geöffnet von 7.00-14.00 Uhr.


Zu Fuß spazieren wir die Straße ca. 400m vom Parkplatz,dort gibt es einen unterirdischen See.Das Häuschen davor sieht aus wie eine Autobushaltestelle.Da hinteröffnet sich eine weitere Grotte mit etwas kühleren Wasser als vorne beim Heilbad.Ich konnte meine Neugier natürlich nicht bändigen und schwamm eine Runde. Einheimische füllen dort auch Flaschen ab und trinken das nach Schwefel stinkende Zeug.



16.TAG KmStand 127.306 In der Nacht gingen wir dann auch noch in die Grotte zum Baden.Herrliche Ruhe hier am Parkplatz gegenüber der Badeanstalt,aber wegen der Hitze hatte ich sehr schlecht geschlafen.5.30 Uhr war es dann vorbei mit der himmlischen Stille,laut schreiende Marktfahrer kamen an und bauten gleich neben uns Ihre Stände auf!Priester in schwarzen Kutten und jede Menge alter Leute standen schon vor dem Eingang zur Badeanstalt spalier.Das Gatter zur Grottenhöhle wurde nun tatsächlich verschlossen und erst wieder um 14.00 Uhr geöffnet.Wir machen uns Frühstück und wollen dann eine der ersten in Olympia sein.


Obwohl wir schon um 10.00 Uhr beim Eingang zu dem antiken Ort waren,brachten 20 Busse Ihre Touristen in Scharen an.Olympia selbst ist ein Highlight,das muß man gesehen haben.Die Parkplätze nach der Betonbrücke gibt es nicht mehr,überall parken verboten!Wir parken weit unterhalb des Geländes wo auch die Busse stehen.Es gibt Einzelkarten nur für die Ausgrabungen zu 6 € p.Pers. oder Kombikarten inkl. Museum für 9 € p.Pers. Wir entschieden uns für die Kombikarte was wir auch nicht bereuten! 3 Stunden latschten wir herum,Heratempel,Stadion,viele Säulen,Mosaikböden begeisterten uns!Nur die Stelle wo bis heute noch das olympische Feuer entzündet wird fanden wir als nicht beeindruckend.Ja wenn da nicht die Infotafel wäre(die wir hier erstmals auch in deutscher Sprache vorfinden),wären wir dran vorbeigegangen. Danach besuchten wir noch das Museum!Hier gibt es massenhaft Antikgüter und wertvolle Ausgrabungen.Wir waren wieder fasziniert!4 Stunden hat diese Besichtigungtour gedauert!






Später düsten wir auf der E55 Richtung Pyrgos.Bei Varda verlassen wir diese und wollen den Lieblinsplatz der Familie Schulz finden.In Manolada decken wir uns noch mit Lebensmittel ein.Beim Supermarkt gibt es auch einen Wasserschlauch.Dann folgen wir dem Wegweiser Club Bridge und stehen kurze Zeit später vor dem Sandstrand.1 WoMo stand schon da und wir wollten es gar nicht glauben als wir das Kennzeichen sahen,die Leute kamen aus unserer Stadt,so klein ist die Welt!Nach kurzem Palaber ging es an den Strand.Im oberen Strandbereich sehr viel Müll,teilweise angeschwemmt oder von den Tagesgästen rücksichtslos zurück gelassen!Eigentlich wollten wir nach dem Baden weiterfahren,aber das frühe Aufstehen,die anstrengende Olympiatour,aber auch das Treffen auf die Leute aus Wr.Neustadt veranlasste uns dann doch für die eine Nacht zu bleiben.Die Taverne und die griechischen Dauercamper wurden erst gestern von der Polizei vertrieben,angeblich war illegale Jägerei der Grund.Nur an vorderster Front hauste ein alter Grieche in einem Verschlag aus Bambus,Holz und PVC Folien.Angeblich war dieser mal sehr wohlhabend,aber mit Wein,Weib und Gesang alles verspielt.Er spricht sehr gut englisch und seinen Hund nennt er Bill Clinton.Es gibt zwar keine Strandduschen aber einen Wasserhahn.Eigentlich war ich ja die ganze Zeit der Meinung das wir Mittwoch Nacht abreisen müssen,ein letzter Check der Tickets besagte aber das erst Donnerstag Nacht unsere Fähre geht.Eva hatte natürlich große Freude über den gewonnenen Tag! Tageskilometer 143km



17-18 TAG Wir ließen hier unseren Urlaub für die nächsten 2 Tage gemütlich ausklingen.Wir plantschten im Wasser,machten ausgedehnte Strandspaziergänge,sammelten Muscheln und als besonderes Highlight entdeckten wir eine riesige gestrandete Meeresschildkröte.Nach dem Loch im Panzer zu urteilen dürfte sie in eine Schiffsschraube gekommen sein.Der Tipp dazu kamen von unseren Nachbarn aus Wiener Neustadt.Bei näheren kennenlernen bemerkten wir noch weitere Gemeinsamkeiten.Unsere und Ihre Tochter arbeiten gemeinsam im Altenpflegedienst der gleichen Firma,oh wie klein die Welt doch ist!Nach dem heftigen Gewitter in der Nacht mit vielen Blitzen und ohrenbetäubenden Donner herrschte am nächsten Tag herrliche Brandung.



Am nächsten Tag fuhren wir auch per Fahrrad zu deren langjährigen Bekannten um eventuell Olivenöl zu kaufen.Wir wurden dort von Arthur und seine Familie auf das aller herzlichste empfangen .Während eines Glas Bier konnten wir dann auch einen Kapitän der Marine of United States begrüßen.Er ist mit der Schwester von Arthur,einer Stewardess verheiratet .Alles sprachen natürlich bestes englisch,was die Verständigung wesentlich erleichterte. Arthur versprach nach einigen Telefonaten Olivenöl zu besorgen und uns am Abend zu unserem Stellplatz an den Strand zu bringen .Natürlich mußte er gleich im Internet meine Homepage betrachten und wir tauschten unsere E-Mail Adresse aus.Da er leidenschaftlicher Briefmarkensammler ist,versprach ich Ihm bei Bedarf zu helfen und wenn möglich eine gewünschte zukommen zu lassen.Wie überall hatten wir auch hier einen streuenden Hund liebgewonnen .Diesen hier tauften wir "Hellas" (Griechenland).Er hat ein besonders hartes Schicksal hinter sich.Er wurde 3 Jahre lang von der Tavernenbesitzerin an einer kurzen Ketten gehalten und als diese wie schon erwähnt geschlossen wurde einfach dort zurückgelassen.Erst auf Einspruch der Wiener Neustädter kam jemand heimlich und band Ihn los .Jetzt streunt er hier herum und weiß nicht wohin.Auch der Alte Vagabund am Strand ist andauernd mit einem Stock hinter Hellas her.Wir können in nur die verbleibenden Tage mit Futter versorgen,der weitere Verlauf ist Schicksal.



19.TAG Km Stand 127.449 Heute schlafen wir sehr lange,es ist bereits 10.30 Uhr als wir erwachen.Wir frühstücken ausgedehnt und nehmen noch ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser.Als ich unser WoMo verließ fiel mir auf das "Hellas" nicht da war,was sehr ungewöhnlich war.Als Steffi und Norbert vom einkaufen aus dem Dorf zurückkehrten berichteten sie mir trauriges.Hellas lag keine 300 m weg in einem Feld und zuckte nur mehr vor sich hin.Als mich Norbert zu Ihm führte war er bereits tot.War es eine giftige Schlange oder wurde er vergiftet,wir werden es wohl nie erfahren.So traurig es für mich war,hatte ich doch schon mit dem Gedanken gespielt ihn mit nach Hause zunehmen(nur Eva war dagegen),er ist von seinem grausamen Umfeld erlöst!
Um 14.30 Uhr ist es dann soweit,nach herzlichen Abschied und versprechen uns zu Hause wieder zu sehen machten wir uns auf dem Weg nach Patras.Auf Tipp von Norbert verlassen wir ca. 15km vor Patras die E55 auf die Old National Road (großes Hinweisschild!) und fahren entlang der Küste.Kurz vor der Stadt gehen wir noch im Spar einkaufen und tanken noch 27Liter Diesel (0,939)bei KmStand 127.496.Um 17.00 Uhr fahren wir in den Hafen und checken im Glaspalast bei Minnoan Lines ein.Unser Stiff steht schon auf Gate 7.Dort stellen wir unser WoMo dann bei schon wartenden WoMo´s direkt neben der Ikarus Palace ab.Hier ist Vorsicht angesag.An dem Zaun des Hafengeländes stehen massenweise Albaner herum und warten nur auf eine gute Gelegemheit sich in ein ein Fahrzeug zu schmuggeln um illegal nach Italien zu kommen!Wir haben von einem Fall gehört,das sich bei einem deutschen Mobilist 5 Albaner in seinem Bad versteckt hatte.Kurz vor die Auffahrt auf die Fähre wurde er von der Polizei kontrolliert und die blinden Passagiere wurden entdeckt.1 Woche durfte er nach Hinterlegung von 17.000 Euro Kaution das Gefängnis verlassen,das WoMo wurde für 10 Monate beschlagnahmt!!! Um 22.00 Uhr begann die Verladung und 00.02 Uhr liefen wir dann aus.
20.TAG Den verbringen wir am Schiff .Wieder haben wir einen schlechten Platz über dem Maschinenraum und ohne Fenster erwischt.Es ist drückend heiß im WoMo,an schlafen kann ich nicht denken!Ich arbeite bis in die frühen Morgenstunden an Bildbearbeitung und Internetbericht.in Ruhe diesen Internetbericht.Es herrscht fast die ganze Nacht hoher Wellengang!Gott sei Dank habe ich noch genügend Pillen!Sollte mal den Beipacktext lesen,ob diese nicht auch zur Entwässerung dienen,denn ohne übermäßig zu trinken musste ich alle halbe Stunde auf die Toilette.*gg*


21.TAG Km Stand 127450 Tagsüber wurde das Meer dann etwas ruhiger.Bei der Abfahrt in Patras war das Schiff zur Hälfte leer, aber Igoumenitsa und Korfu füllten die Decks dann wieder!Aber hauptsächlich PKW standen nun am Camperdeck,Campingfahrzeuge waren die Minderheit.Auch den ganzen Tag verbrachte ich am Laptop,meine Frau wurde schon leicht unruhig! *gg*Leider dürfte entweder ein Ladegerät oder Kabeldefekt vorliegen,denn trotz 240V Anschluß ladet die Bordbatterie nicht!Na Super! .-((
Entweder verloren wir bei der Verladung der Zwischenstationen oder wegen der Wellen Zeit,wir kamen mit einer Stunde Verspätung um 8.00 Uhr in Venedig an.Eine weitere Stunde verloren wir aufgrund des fehlenden Fahrzeuglenkers an vorderster Front .Mittels Durchsagen wurde nach diesem gesucht! Es dauerte 1 Stunde!!! bis dieser dann endlich bei seinem Fahrzeug erschien und die Entladung des Schiffes los ging. 9.02 spürten unsere Reifen wieder festen Boden! Ein letzter Tankstop bei km 128.000.Wir nehmen 57,6 Liter Sprit auf (0,939Euro).Apropos Sprit,die Fähre verbraucht in der Stunde 7 Tonnen Schweröl!!!Also die Strecke Patras Venedig verbraucht das Monster ca. 210.000 Liter Treibstoff!



Um 16.00 Uhr kommen wir bei km Stand 128.156 gut in Wiener Neustadt an.Der Urlaub ist zu Ende! Unser Reiseziel für 2007 steht aber schon fest,es wird nochmals die Peloponnes werden.Dann aber mit längeren Badeaufenthalten und weniger "Steine" schauen!Die wichtigsten haben wir ja bereits heuer absolviert.Die Insel hat uns sehr gut gefallen,nur der viele Müll auf Straßen und teilweise auch den Stränden ist eine Katastrophe.Kann man nur hoffen das die Kleinen in der Schule mit dem Thema Umwelt befasst werden!Die saubersten Stellen waren jene an denen die Freihsteher waren!!! Wir sind den ganzen Urlaub frei gestanden,ohne Campingplatz ,hatten niemals negativen Kontakt mit der Polizei.Die Griechen sind sehr freundliche und zuvorkommende Leute,welchen man nicht in jedem Land begegnet.Eine Liebenswerte Insel mit sehr unterschiedlichen Strukturen.Von Felsküste bis hin zum feinsten Sandstrand.Von der trockenen Mani (sehr sehenswerte Tour,aber nichts für schwache Nerven)bis zur fruchtbaren Westküste.Bei unserer Rundreise haben wir alles erlebt.Wir fuhren mit einer Straßenkarte,welche wir auf einer Tankstelle auf der Peloponnes gekauft hatten.Auf dieser Karte waren alle Ortsnamen sowohl in griechisch als auch "normal" abgedruckt.Denn vor allem in den abgelegenen Gebieten gab es nur Tafeln und Wegweiser in griechisch.Aber es gab auch Streckenabschnitte an denen man überhaupt vergeblich nach Ortstafeln oder Hinweisschildern suchte.Da half auch des öfter das Naviprogramm am Laptop zur Bestimmung des aktuellen Standorts aus .Zusätzlich zu einer guten Karte möchten wir den guten alten Schulz, "Mit dem Wohnmobil auf die Peloponnes" empfehlen (Achtung,gibt es mittlerweile eine ganz aktuelle Auflage!). Ohne die Abenteuerlust der Familie Schulz für uns Camper die besten Plätze ausfindig zu machen,hätte wir so man schöne Traumbucht nicht entdeckt!Anfangs war ich skeptisch eine solch abenteuerliche Tour alleine zu starten,aber Eva und ich waren ein so gutes Team daß wir beschlossen solche Touren nur mehr alleine reisen .Trotz einiger kleiner Malleure,wie warme Schaumrollen ohne Kühlschrank,Bordbatterie immer im untersten Ladebereich oder dem kaputten Auspuff, war es glaube ich sagen zu können unser schönster Urlaub seit wir unter die Camper gegangen sind.Ich hoffe Ihr hab aufgrund der Länge des Berichtes keine Langeweile verspürt!*gg*

Gefahrene Kilometer 2766 Km Verbrauchter Diesel 330,9Liter Maut 26,3 Euro Fähre 455 Euro Eintritte 76 Euro
Es gibt einige Kopien aber nur ein Original - Den Österreichischen Campertreff auf www.evto.at
Unsere Plattform dient als virtueller Camping/Stellplatz wo Camper über Reisen, Technik aber auch Dies & Das "plaudern". Angemeldete Mitglieder haben Zugriff auf unsere ÖCT Stellplatzliste welche es als gedrucktes Exemplar gibt und demnächst als App für Abdroid und Iphone geben wird. Wir sind das einzige Forum mit eigener Clubanlage. Im realen Leben treffen wir uns zu ungezwungen Ausfahrten. Wenn auch Du Dich in einer Runde Gleichgesinnter wohl fühlst undkeine anonyme Plattform suchst, bist Du bei uns goldrichtig. Schau Dir doch einmal die Berichte über unsereTreffen&Ausfahrten an und mache Dir ein Bild über uns und unsere Mitglieder. Wir sind überzeugt, einmal dabei, für immer dabei! Bei uns herrscht kein Zwang, jeder kann seine Zeit einteilen wie er möchte. Wir freuen uns auf Deine Anmeldung! Registrieren...

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