Mit dem Wohnmobil der Donau entlang
Vorwort Endlich mal wieder 6 freie Diensttage, dieses wollen wir natürlich für eine kurze WoMo Reise nützen. Noch nie waren wir so unschlüssig wie heute. Nach den ersten schönen Frühlingstagen soll es laut Wetterpropheten genau zu unserer Reisezeit einen Wetterumschwung geben und wieder kalt und regnerisch werden. Nun von einer Bäderreise nach Ungarn bis hin zu einer Fahrt nach Chioggia (Klein Venedig) in Italien gab es Alternativen. Aber wir entschlossen uns dann doch an unserem geplanten Programm fest zu halten, der schönen Donau von Ost nach West stromaufwärts zu folgen. Vorher musste ich aber noch die Getriebeaufhängung erneuern, was in knapp einer halben Stunde geschehen war.
1.Tag Sollenau-Aggsbach Markt (124km) Um 16.00 Uhr fahren wir am Stellplatz Sollenau ab, absichtlich haben wir heute Autobahnen im Navi deaktiviert. Bei herrlichem Wetter geht es durch das Traisental nach St.Pölten und dann weiter nachAggsbach Markt. Der Ort liegt reizvoll am linken Donauufer der oberen Wachau am Fuße des 957m hohen Jauerlings. Eigentlich sollte die Marillenblüte bereits eingestezt haben, wir können aber keine einzige Blüte während unserer Fahrt erspähen. Der lange und kalte Winter dürfte für die verspätete Blütenpracht verantwortlich sein. Schade, wir hatten uns schon so darauf gefreut. Um 18.30 Uhr kamen wir am kostenpflichtigen Stellplatz an. Nur 1 Holländer und ein deutscher Camper waren da. An einem Platz in erster Reihe rollten wir dann unmittelbar am Donauufer aus.


Stellplatz Aggsbach Markt
Aggsbach Markt 170
3641 Aggsbach Markt, Österreich
Tel.: +43(2712)60431
GPS Koordinaten N 48.29782° E 15.40442°
Stellplätze direkt an der Donau und neben dem internationalen Donauradweg. Buffet, Liegewiese, Donaustrand, Beachvolleyballplatz, Kinderspielplatz. Entfernung zum Ort 0,5km. Preise: Wohnmobil 3,2 €, Person über 15 Jahre 1,9€ € Strom 1 EUR, Ver/Entsorgung vorhanden, Strom 1 €



Die Anmeldung erfolgt direkt im kleinen Imbiss, dort erhält man gegen 20 EUR Kaution den Schlüssel für den Stromkasten. Während ich unser Wohnmobil mit Saft versorgte hat Eva ein leckeres Abendessen (kaltes Buffet) gezaubert. Danach saßen wir noch eine Weile am Bankerl und beobachteten den Schiffsverkehr auf der Donau. Auch die Donauprinzessin fuhr stromaufwärts direkt an uns vorbei. Mittlerweile war es dunkel geworden und das Schiff sah mit der Beleuchtung noch edler aus. Kurz darauf kamen die Wellen des Schiffes an Land, wir schlossen und die Augen und glaubten für einen kurzen Augenblick am Meer zu sitzen. Da es dann schon ein wenig frisch wurde zogen wir uns nach einer letzten Zigaretten an Bord unseres "Schiffes" zurück. Während ich diesen Blog schreibe, wurde unser Wohnmobil mehrmals durch kräftigen Wind hin und her geschaukelt. Wir hoffen das über Nacht nicht wirklich die vorrausgesagte Schlechtwetterfront eintrifft.

2.Tag Aggsbach-Exlau (136km WoMo, 28,6km Roller) Heute Morgen scheint die Sonne. Ok, Morgen stimmt nicht ganz. Nachdem ich die letzten Tage Nachtdienst hatte muss sich mein Body erst wieder umstellen. Abends konnte ich nicht einschlafen, dafür war es heute schon 10.00 Uhr als ich das Tageslicht erblickte. *gg* Nach dem Kaffee entlud ich den Roller vom Anhänger und machte die Gegend unsicher., leider ohne Freund Robert. Es ging steile Forststraßen im Naturpark Jauerling hoch und auch der Venus von Willendorf stattete ich einen Besuch ab. Dank des kleinen Gps Tracker welchen ich am Roller montiert habe konnte ich diese Fahrt aufzeichnen.


Oben angekommen gab es einige schöne Ausblicke, auch einen Blick auf unseren Stellplatz in Aggsbach Markt konnte ich erhaschen. Eigentlich wollte ich die interaktive Erlebnisaustellung am Hubhof besuchen, leider ist dort noch Winterpause.


Die winzige Gemeinde KÖFERING im Hinterland der Wachau faszinierte mich sehr. Durch teilweise nur 1,5m breite Straßen ist der Autoverkehr dort sehr eingeschränkt aber mit dem Roller ideal. Wie ein Schwalbennest sind die wenigen Häuser in den Berg gebaut.


Ich fuhr dann wieder zurück nach Aggsbach Markt und schaute mich ein wenig in der netten kleinen Ortschaft um. Es gibt einen kleinen Tante Emma Laden und einige Gaststätten und natürlich Heurigen.


Ich düse dann weiter nach Groisbach, kurve dort ein wenig rum und fahre weiter nach Willendorf. Dort besuche ich die Fundstelle der "Venus von Willendorf". Die „Venus von Willendorf“, eine der schönsten Frauenstatuetten des Gravettien. Die 11 cm hohe, ursprünglich mit rotem Ocker bemalte Frauenfigur aus bemalte Frauenfigur aus Kalkstein zeigt eine unbekleidete Frau mit starken Hüften, vorstehendem Bauch und schweren Brüsten. Füße und Gesicht fehlen. Die dünnen Arme ruhen auf den Brüsten. Einschnitte an den Handgelenken stellen Armbänder dar. Am Kopf ist eine Frisur oder Kopfbedeckung erkennbar.


Koordinaten der Fundstelle: N 48,19.3879° E 15,24.2648°

Google Map Karte dieser 28,6km langen Rollertour
Nach etwas mehr als 2 Stunden kam ich wieder am Stellplatz an, Eva erwartete mich bereits sehnsüchtig. Es schaute kurz nach Regen aus, also wurde erstmals der Roller am Hänger verstaut. Während ich an diesem Blog schreibe, überlegen wir noch eine Nacht in Aggsbach Markt zu bleiben oder doch weiter zu fahren. Gegen 16.30 Uhr beschlossen wir dann doch noch zumindest in Richtung Obermühl (Exlau) zu fahren. Das Navi meldet eine Strecke von 135km.

Die Fahrt entlang der Donau war schön, auch das Wetter war schön. Die Fahrt durch Linz schreckte uns etwas ab, riesiges Industriegebiet um das Gelände der Vöst Alpine, Borealis etc. verschandelt diese Gegend, auch die Stadt gibt soweit aus dem Fenster zu sehen nicht viel her. Schnell weg von hier! Die 3,5km lange Zufahrt zum Gasthof Exlau, wo unser heuriges Jahrestreffen stattfinden wird ist sehr schmal, links der Waldrand mit Felsen, rechts das Ufer der Donau. Es gibt nur wenige Stellen zum Ausweichen. Uns kam niemand entgegen. Bei unserem Treffen wird Günther (Womogue) mithelfen das kein Gegenverkehr ist.

Um 19.20 Uhr kommen wir in der Exlau an und parken unser WoMo dort wo wir auch zum Jahrestreffen stehen werden. GPS Koordinaten N 48°24.784' E 13°57.034'.

Link zu unserer Route in Google Maps
Wir begrüßten die Wirtin und Betreiberin des Gasthofes und des Wikinger Dorfes und wurden aufgrund unseres ÖCT Logos auf der Jacke sofort erkannt. In gemütlicher Runde saßen wir dann noch zusammen und besprachen bei einem Abendessen letzte Details zum Forumstreffen. Leider funktionierte hier kein Internet von Drei und auch das T-Mobile Handy nur an gewissen Stellen. Bald legten wir uns ins Bett, schauten auf RTL noch die Entscheidung bei Superstars und schliefen dann unter dem Prasseln der Regentropfen bald ein.

3. Tag Exlau nach Schlögen (38km) Es hat zwar aufgehört zu regnen, aber bei nur 11° ist es kühl und bewölkt. Gleich nach dem Frühstück mache ich mich auf Fortosafari durch das Wikingerdorf. Es ist hier zwar noch Winterschlaf, aber dennoch fühle ich schon das Feeling welches wir hier zu Pfingsten erleben werden. Ich bin überzeugt, das nach Dörfl wieder ein toller Platz für unser Jahrestreffen ausgesucht wurde. Ja ich würde sogar sagen, dieser Platz ist wie geschaffen für ein Gruppentreffen. Nur die 3,5km lange Zufahrt zum Wikingerdorf ist sehr schmal und bietet kaum Ausweichstellen. Hier mein Video zu dieser Fahrt.



Gegen 10.30 Uhr kommen uns Gerhard&Gitti (Roadrunnerhardi) besuchen. Bei einem neuerlichen Rundgang bemerkte ich das ich meinen Nikon GPS Finder verloren hatte, er war nicht mehr an der Kamera. Na super, das Ding kostete mich 230 EUR! Wir suchten alle Vier nochmal alles ab, fanden das Teil aber nicht. Beim verabschieden in der Gastube fragte ich noch mal und plötzlich sah die Wirtin unter dem Tisch wo wir gestern gesessen haben was liegen. Ja, es war der teure Gps Empfänger! Na, da hab ich aber mal wieder Glück gehabt! Zum Abschied aus der Exlau machen wir dann noch ein paar Bilder von den Donau-Wikinger, welche Hr. Alois Koblmüller anbietet. Wir werden in 2 Monaten an Bord eines dieser Schiffe gehen und eine mords Gaudi haben.


Da im Gasthof Exlau nur bei Gruppenaufenthalten gekocht wird, sonst nur kalte Speisen angeboten werden beschlossen wir mit Gerhard&Gitti gleich nach Schlögen weiter zu fahren. Dort an einer der schönsten Stellen der Donau möchten wir sowieso noch 1-2 Tage verweilen. Der erste Campingplatz, ein riesiges Areal mit Hotelkomplex dabei bewirkte gleich eine gewisse Ablehnung bei uns. Aber hier gibt es noch einen zweiten kleinen Platz in der Nähe, in Inzell. Camping Steindl, schon am ersten Blick gefiel uns dieser familiäre, kleine Platz. Unser WoMo stellten wir direkt am Ufer der Donau ab. Gps Koordinaten N 48.44866° E 13.86501°


Da uns alle schon der Hunger plagte kehrten wir in dem gleich unmittelbar neben dem Campingplatz liegenden Gasthof Reisinger ein. Eine gemütliche Gaststube mit ebenso gemütlichen Wirtsleuten. Eine kleine Episode des Jungwirten, er erzälte das er heute Nacht vor der Haustüre schlafen musste. Auf meine Frage warum er nicht seiner Frau gerufen hatte meinte er, "mir ist der Namen nicht mehr eingefallen"! *gg*Auch das Essen, Kalbsbraten und Cordon Bleu waren ein Gedicht, haben schon lange nicht so gut gegessen! Zum Abschluss spendierte der Senior noch eine Runde Reisinger Schnaps. Dieser schmeckte ungefähr so wie der mittlerweilen vielen bekannte Viertakter.



Link zu unserer Tagesroute in Goole Map

4. Tag 90km Panoramafahrt mit dem Roller Die Zeitumstellung macht uns immer noch zu schaffen, es war bereits 10.30 Uhr als wir aufstanden. Nach dem Frühstück entlud ich den Roller und machte mich auf den Weg. Mein erstes Ziel war ein Aussichtspunkt um die sicher schon viele Millionen male fotografierte Schlögener Schlinge aus der Vogelperspektive. Gestern hat mit noch ein Forumskollege (womogue) per Mail ungefähre Koordinaten zum Schlögener Blick und Steiner Felsen geschickt. Diesesmal bin ich erstmals mit Navi unterwegs. Vorläufig noch professorisch befestigt werde ich die Sache dan zu Hause verfeinern. Vorallem eine 12V Dose werde ich montieren da der Akku nicht mehr der jüngste ist.

Gleich beim Hotel biege ich links weg, nach ca. 600m geht es links einen asphaltierten Güterweg mit 16% Steigung hinauf. Mein Rollerchen kommt ganz schön ins Schwitzen. Mit Eva am Sozius hätte er es nicht geschafft.

Oben folge ich einem Schotterweg der dann in einen Wald mündet. Hier stelle ich dann den Roller ab. GPS N 48.43354° E O 13.87921° Die letzten 10min gehe ich dann zu Fuss. Folgendes lese ich an einer Schautafel "Wenn du den Blick zur Donau senkst, dabei an etwas Liebes denkst, kurz, still verharrst wie im Gebet, ein Wunsch dir in Erfüllung geht!" Mir bleibt der Atem weg! ein atemberaubendes Panorama hatte ich vor und unter mir! An der Schlinge wendet die Donau in einer engen Kehre um 180 Grad von südöstlicher auf nordwestliche Laufrichtung, anschließend zurück Richtung Osten. Diesen Aussichtspunkt in knapp 600 Meter muss jeder der hier in Schlögen war gesehen haben! Hier gibt es auch eine Webcam, rein winken geht leider nur wenn man fliegen kann!GPS N 48,25.6122 E 13,52.6122



Nachdem ich jede Menge Bilder im "Kasten" hatte, verharrte ich noch eine Weile und genoss die Aussicht und Ruhe hier oben. Konnte mich gar nicht losreißen, aber weitere Entdeckungen wollten gemacht werden. Als nächstes Ziel habe ich wieder einen Aussichtspunkt, den "Steiner Felsen" auserwählt. Wieder kann ich bis fast zum Ziel mit dem Roller fahren, bei einem Bauernhof in Eckersdorf stelle ich den Roller ab GPS N 48.43795° E 13.87252° und gehe ca.800m zu Fuß weiter und erklimme mit letzter Kraft den Steiner Felsen *gg*. Der Steiner Felsen bietet einen wunderbaren Blick auf die unberührten Waldhänge des Donautales. GPS N 48,26.325 E 13,52.0471


Von nun an ging es wieder bergab und wie, 16% runter belastete die Mickey Mouse Bremsen gewaltig. Als nächstes muss eine Tankstelle gefunden werden, bin mal wieder mit wenig Sprit los gefahren. Am Ortsbeginn Engelhartszell wurde getankt und dann besichtigte ich das Stift Engelszell. Stift Engelszell, einziges Trappistenkloster Österreichs, wurde 1293 gegründet und ist bekannt für seine Klosterliköre und den Trappistenkäse! GPS N 48.50033° E 13.73415°







Ich verließ diese heilige Stätte und erledigte in Engelhartzell noch in einem winzigen Spar notwendige Einkäufe. Dann fuhr ich die Nibelungenstraße noch ein Stück aufwärts, überquerte die Donaubrücke und fuhr im Mühlviertel in Richtung nach Rannariedl. Mein nächstes Ziel war der Donaublick Penzenstein bei Pühret. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick über die Rannaschlucht, Ranna-Stausee.



Am Penzenstein befindet sich eine kleine neu restaurierte Kapelle, die ebenfalls einen Besuch wert ist. Hier nutze ich die Gelegenheit und entzündete eine Kerze. In absoluter Ruhe versuchte ich hier meine Mutter kontaktieren.


Eva holte mich per Telefon aus der Träumerei, das Essen war fast fertig. Also machte ich mich rasch auf den Rückweg. Ich kam dann noch zu einem schrecklichen Motorradunfall, die Maschine steckte unter einem Auto, nur der Hinterreifen schaute noch heraus. Der Fahrer stand daneben und war wie durch ein Wunder unverletzt geblieben. Nur wenige Kilometer vor Schlögen, in Wesenufer gibt es noch den kleinen Campingplatz "Nibelungencamping", der dürfte aber in der Mehrzahl von Dauercamper belegt sein und sperrt erst mit 1 Mai auf.


Um Eva nicht zu verärgern muss ich jetzt aber wirklich los, bin ich doch bereits knapp 5 Stunden unterwegs. Dieser Tag in dieser wunderschönen Gegend war sehr aufregend und erlebnisreich.

Link zu dieser Tagesetappe mit allen Infos auf Google Map

Passau - Die 3 Flüsse Stadt
5. Tag Mit dem Roller nach Passau (126km) Das Wetter ist prächtig, Eva will noch einen weiteren Tag hier in Inzell am Campingplatz Steindl anhängen und relaxen. Nun wer mich kennt weiß das relaxen nicht mein Ding ist. Daher starte ich wieder meinen "Feuerstuhl", diesmal geht es in die 3 Flüsse Stadt Passau nach Bayern. 47km sind es laut Navi bis dahin. Nach einem Tankstopp in Engelhartszell passiere ich die Staatsgrenze nach Deutschland. Schon bald kann ich einen ersten Blick auf die Altstadt erhaschen. WoW, das wird sicher schön.

Nach dem ich die ersten Bilder mit der Nikon gemacht hatte überquerte ich erst die Donau und dann den Inn, denn mein erstes Ziel hier in Passau ist die "Veste Oberhaus". (Hier schon jetzt ein Tipp, von dort oben bekommt man die besten Bilder von Passau). Der Verkehr ist ziemlich üppig, als Rollerfahrer verstehe ich jetzt den Ausdruck Nierenspender. *gg*. Nach der Innbrücke halte ich mich rechts und erreiche dann bald die Zufahrt zur Festung.

Da geht es dann 22% auf Pflastersteinen hoch, nun zu Fuß sicher nicht. Mein Roller faucht ganz schön (besser er als ich *gg*). Geschafft, ich ging durch das Burgtor der "Feste Oberhaus".


Veste Oberhaus ist eine Festung auf der linken Seite der Donau, gegenüber der Altstadt von Passau. Gegründet im Jahr 1219, war sie für die meiste Zeit die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom Hochstift Passau. Die weit sichtbare Inschrift 1499 auf der Fassade zeigt nur eines der Baujahre der bis 1800 immer wieder erweiterten Burg.

Die Veste Oberhaus erlebte fünf Belagerungen zwischen 1250 und 1482, die allesamt erfolglos blieben. Zweimal, 1298 und 1367, waren es die Bürger von Passau, die versuchten, sich gegen den Bischof zu erheben.

Toller Tipp am Rande, zur Zeit befindet sich eine tolle Ausstellung im Burgmuseum welche man unbedingt gesehen haben sollte. Die 5 EUR sind die Sache auf jeden Fall wert, zwischendurch kann man bei einer kleinen Pause im Burggarten ein Kaffeetscherl schlürfen. Aber nun eine kleine Bildauswahl meiner Eindrücke im Museum über die Geschichte der Burg und Passau.




Viele Räume und auch die Zimmer im Obergeschoss zeigen Ausstellungen und Zeugnisse historischer und zeitgenössischer Kunst. Einblicke und Darstellung der Vergangenheit. Vor allem die Sammlungen aller Bereiche begeistern mich. Hier wandelt man durch die verschiedensten Zeiten.






Zum Abschluss dieser Runde wartet noch ein besonderer Leckerbissen. Die Aussichtsplattform mit Blick über Passau, das Flusseck mit den Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn, und Ilz. Das barocke Stadtbild mit hohen Türmen, malerischen Plätzen, romantischen Promenaden und verwinkelten Gassen schufen italienische Barockmeister im 17. Jahrhundert.







Ich verabschiede mich dann von der netten Dame an der Museumskasse und lenke den Roller in Richtung Innenstadt. Bevor es aber zum Dom geht möchte ich noch einen Wohnmobil Stellplatz rund 3,5km entfernt inspizieren. Der Wohnmobil Stellplatz liegt am Winterhafen Racklau welchen man stadtauswärts in Richtung Regensburg erreicht. Der Platz am bietet ganzjährig rund 30 Stellplätze, kann aber leider nicht mit Serviceeinrichtungen aufwarten. Die Entfernung zur Altstadt beträgt ca. 2km. Gebühren: 3 Euro je angefangene Stunde, maximal 13 Euro/Tag. Strom allerdings ist Fehlanzeige. GPS: N 48.57355° E 13°42804° (Es soll nur 3km entfernt noch einen gebührenpflichtigen Platz mit Ver/Entsorgung am Gürterbahnhof geben, ich konnte diese aber trotz der Koordinaten aus der Promobil leider nicht finden!

Nach einer kleinen Irrfahrt am Güterbahnhof auf der Suche nach dem zweiten Stellplatz in Passau brauchte ich dringend eine Tankstelle. Nein nicht schon wieder Benzin, dieses Mal leuchtete die Ölanzeige auf, 2 Taktöl musste nach gefüllt werden. Am Beginn der Flaniermeile stellte ich dann den Roller ab und machte mich zu Fuß auf dem Weg zum Dom.

Inmitten der Altstadt erhebt sich der Dom St. Stephan, in dem die größte Domorgel der Welt erklingt. Leider ist der Dom derzeit wegen Renovierungsarbeiten zum groß teil ein gerüstet. Der Dom St. Stephan in Passau ist eine von 1668 an wieder erbaute barocke Bischofskirche. Sie ist Bischofssitz und Hauptkirche des Bistums Passau. Neben den fantastischen Wandmalereien und der riesigen Orgel faszinierte mich noch die vergoldete Kanzel.





Mit dem Besuch des Domes endet mein Besuch in Passau. Mit ihrem Charme und Flair hat mich die Dreiflüssestadt verzaubert und zählt für mich zu den schönsten und eindrucksvollsten Städten an der Donau.

Hier noch der Link dieser Fahrt in Google Map zum nachfahren!
HEIMREISE
6.Tag Heimreise (247km) Heute ist der Tag des Abschiedes gekommen, gegen 10.30 Uhr brechen wir auf in Richtung Heimat. In Eferding sehen wir bei der Firma Raab Caravan eine große Self Wasch Anlage. Unser WoMi hat eine Reinigung schon nötig, also nicht wie los! Danach könnten wir ihn ja auch gleich verkaufen! *gg*


Wenn schon in Eferding wollen wir auch schauen was die Firma Sulzbacher alles an Gebrauchten zu bieten hat. Also wir konnten nur überteuerten Schrott sehen. Obwohl ich mit der auffälligen Werbeaufschrift direkt vor dem Haupteingang parkte und unzählige Bilder mit meiner Kamera machte, kam kein Verkäufer oder sonst wer auf mich zu. Sehr verwunderlich meiner Meinung nach!

Das war unsere Kurzreise entlang der Donau. Ich hoffe Euch hat mein Bericht gefallen und vielleicht hat er dem ein oder andern von Euch inspiriert und Ihr wandert bald auf meinen Spuren! Liebe Campergrüße in alle Richtungen, Euer EVTO
Gefahrene Kilometer: 769km (davon 226km mit dem Roller)
Weitere Reiseberichte findet Ihr auf meiner Website und im Forum
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