<%@LANGUAGE="JAVASCRIPT" CODEPAGE="65001"%> wikingerdorf exlau

Unser 4. Forumstreffen stand dieses mal unter dem Motto "WIKINGER". Die ideale Location dazu wurde in 4114 Kirchberg ob der Donau gefunden, die EXLAU. Direkt an der schönen Donau, engebettet in ein Tal umringt von den typischen mühlviertler „Granitbergen“ liegt das Wikingerdorf und die Jausenstation von Sybille&Klaus. Ausreichend Platz für die 31 ÖCT Einheiten und ungestörte Atmosphäre für unser Jahrestreffen zeichnen diese Location besonders aus.

Wir reisten im Konvoi an, Ida&Wolfgang, Alois&Gitti begleiteten uns wegen unseres Getriebeschadens. Bei starken Gegenwind kam ich bis Linz kaum über die Geschwindigkeiten ab der sich das kaputte Differenziallager wieder normalisierte. Erst wollten wir in Aggsbach-Markt (ÖCT Stellplatzliste) übernachten, beschlossen dann aber die 260km durch zu fahren. Die Wetterprognosen für die Pfingsttage hörten sich ja nicht gerade positiv, aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Bei Regen kamen wir dann kurz vor 22.00 Uhr am Gelände an, wo wir schon von den ersten Teilnehmern begrüßt wurden. Noch ein wenig SmallTalk und dann ab in die Heia um für die nächsten Tage fit zu sein.

Freitag war das Wetter durchwachsen, Sonnenschein und Regenschauer lösten sich ab. Weitere Einheiten trafen an, schön langsam füllte sich der Platz. Heute stand der erste Programmpunkt an, die Besichtigung des Kraftwerkes Partenstein. Wir treffen uns mit Günther am Bootsclub in Obermühl und spazieren den steinernen Weg zu unserem Ziel. Dieses historische Speicherkraftwerk der Energie AG ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber unser Günther (womogue) hatte seine Connections genütz und uns einen Termin für eine Führung verschafft.

1 1 1

Am Ausgang des Tales der Großen Mühl wurden wir nach einer kurzen Wanderung bereits von Sepp unserem Führer erwartet. Zur Einstimmung erzählte er uns die Geschichte dieser Anlage, welche bereits knapp 90 Jahre am Buckel hat und früher ganz Wien mit Strom versorgt hatte. Heute werden in Partenstein 102 Millionen kWh Strom erzeugt, damit können ca. 30.000 Haushalte versorgt werden. Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Video

 

Der Rest stand komplett zur freien Verfügung, die Teilnehmer packten bei den Sonnphasen Ihre Fahrräder aus, andere fuhren mit den Rollern die wunderschöne Gegend ab. Das Lagerleben im Wikingerdorf war inzwischen vollauf belebt, waren doch schon fast alle da, nur wenige fehlten noch welch Ihr Kommen erst am Samstag angesagt hatten. Die Betreiber der Jausenstation hatten extra für uns Ihr Angebot erweitert und gegen Vorbestellung gab es noch Grillplatte, Wiener Schnitzel und Gulasch. Frische Semmerl am Morgen und sogar Frühstückbuffet konnten wir nutzen. Wir waren hier zwar am "Arsch der Welt", aber es fehlte uns an nichts. Naja, Internetzugang wäre nicht schlecht gewesen um unseren Freunden zu Hause wie gewohnt Zwischenberichte zu liefern. Aber was soll´s, Zeit dafür wäre sowieso kaum gewesen. Der Tag verlief wie im Flug, bis in die späten Abendstunden wurde noch geratscht und gelacht. Kaum wo waren die Satschüssel in Betrieb.Hier einige Bilder des Lagerlebens, lachende Gesichter so weit das Auge reicht! Auch die Hunde fühlten sich pusel wohl und vertrugen sich wunderbar. Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Heute Samstag lachte die Sonne immer wieder durch und die meisten sassen wieder im Freien zusammen, bei Platzregen flüchteten wir in die Gaststube oder in das Zelt vom Kraxi. Aber schon 30 Minuten später war wieder alles vorbei, ein richtiges Aprilwetter Mitte Mai. Aber kalt war es nicht! Für 15.00 Uhr war dann die Schifffahrt mit der Neufundland angesagt. Das Schifffahrtsunternehmen ALOIS KOBLMÜLLER baut diese Wikingerschiff mit eigener Hand. Die nächsten 2 Stunden sollten einiges an Fun versprechen, was mit ÖCT Camper an Bord eigentlich garantiert ist. Sabine&Charly (blond006), Barbar Eisenschenkel und Manfred (Spiesi) hatten sich für diesen Programmpunkt extra in "Schale" geworfen. Charly hatte ja sogar einen eigenen Fahnenträger mit edlen Einzelheiten für das Wikingertreffen gebaut. Um 15.00 Uhr ging es dann los, erst mit Motorbetrieb, kurze Zeit später aber wurde Muskelkraft verlangt. Per Trommelschlag puschte unser Gerhard (gzwei) die Mannschaft das Schiff im Rudertakt auf Kurs zu halten, angepeitscht durch verschiedene Partyknaller, wie "Wicky und die starken Männer" gelang das auch. Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Video

 

Unser Womogue mit seiner Frau umkreise inzwischen unser Schiff mit seinem Sportboot, sollte Rettung notwendig sein wäre er da. Ich möchte an dieser Stelle nur eines sagen, der erwartete Funfaktor wurde um ein vielfaches übertroffen, kurz gesagt es ging die Hölle ab. Nach 2 Stunden legte die Neufundland wieder am Hafen in der Exlau an. Die letzten Teilnehmer waren inzwischen angereist, erstmal konnte wir Moni und Ihren Mann kennen lernen und das nagelneue Gefährt von den Patrols bewundern. Ein Concord Credo inkl. Anhänger. Sicherlich nicht Gelände tauglich, aber eine ellegante Erscheinung mit allem Luxus.

Um 19.00 Uhr dann der Abschluss des heutigen Tages, das Wikingermahl. Da alle brav gerudert haben wurden für heute Abend Ripperl, Stelzen etc. zur Stärkung organisiert. Kurz vor dem Eingang zum Wikingerdorf, bereitete ich alles für unser Gruppenbild vor. Da hier alle vorbei kommen müssen habe ich das Gruppenbild kurz vor 19.00 (dem Beginn der Essenschlacht) nicht kund getan. Auf einem alten Wikingerschiff, dem seine Zeit am Wasser abgelaufen war und jetzt als Dekoration vor dem Wikingerdorf liegt machten wir unser Bild. Leider sind doch einige Teilnehmer nicht drauf, weil die schon in unserer Hütte auf Stelzen&Co warteten. Macht Euch nix draus, Ihr wart dabei und das ist das wichtigste! ;-)

Das Wikingermal verlief in Form eines Buffet. Schmackhaftes wie Stelzen, Schweinsbraten, Ripperl wurden aufgetischt, dazu Sauerkraut und Knödelvariationen. Es war eine richtige Schlacht, so hungrig waren alle. In unserer Hütte brach anfangs richtiges Wikingerchaos aus, mit Beil und Messer bewaffnet wurde das Buffet gestürmt "grins". Es dauerte ein Weilchen bis alle Ihr Essen am Teller hatten, aber zum Schluss hatten es dann alle geschaft und es kehrte kurzfristig Ruhe in unserer Hütte ein. Unserer Anna zu Liebe herrschte auch an diesem Abend Rauchverbot im Festsaal, danke an dieser Stelle für Euer tolles Verhalten, auch so etwas zeichnet die Gemeinschaft der ÖCT´ler aus. Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Die Atmosphäre im Wikingerdorf ist einzigartig, auch die Dekorationen sind ein Hit. Viele Clubs und Gruppen haben sich hier schon verewigt. Natürlich hängt jetzt auch ein ÖCT Leiberl mit allen Unterschriften der Teilnehmer an der Decke. Der tolle Abend ging dann mit fetziger Musik und einem Lagerfeuer zu Ende, für die einen früher, für andere etwas später! *gg*

Der Sonntag versprach ein sonniger Tag zu werden, aber auch an diesem Tag immer wieder Regenschauer zwischen den Sonnenstunden. Aber wie auch schon bei der Schifffahrt, passte auch bei den heutigen Wikingerspielen das Timing. Während wir in 3 Gruppen um den Sieg kämpften war es sommerlich warm und die Sonne strahlte vom Himmel. Die Spiele bestanden aus Bogenschiessen, Hufeisen werfen, Speerwerfen und mittel Ballschleuder den Ball im Tor zu versenken. Die Gruppen hatte ich willkürlich zusammen gestellt und jeder Gruppe wurde ein Schriftführer und gleichzeitig Kampfrichter zugeteilt. So konnten die vielleicht nicht ganz fairsten aber auf jeden Fall lustigsten Wikingerspiele aller Zeiten beginnen. Als Siegerprämie winkte ein Mass Bier. Die Gruppen kämpften auf das letzte und feuerten jeden Ihrer Teilnehmer kräftig an. Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Nach 2 Stunden dann die Abrechnung der erreichten Gesamtpunkte, die Spannung sieg als die Schriftführer die Punktezahl Ihrer Gruppe bekannt gaben. Es war ganz knapp, aber eine Gruppe hat sich mit ein Paar Punkten Vorsprung durch gesetzt. Gerade als ich das Siegerbier zapfen ließ, kamen Börnie und Ferl. Die Beiden ließen ebenfalls ein Mass Bier springen, somit gab es am heutigen Tag keinen Verlierer, jede Gruppe konnte nun einen kräftigen Schluck Bier nehmen.

Wir hatten die Gruppenbilder der Siegerehrung kaum gemacht, kam wieder ein kräftiger Regenschauer. Das war perfektes Timing. Also rein in das Wikingerdorf um dort von seinen Leistungen bei den Spielen zu berichten. Ich persönlich freute mich natürlich sehr, das auch bei diesem Programmpunkt die Teilnehmer wieder mit so viel Spaß und Eifer dabei waren. Keine 30 Minuten später scheinte wieder die Sonne.

Dieser letzte Abend dauerte dann bei einigen wieder bis weit nach Mitternacht. Noch um 23.00 Uhr konnte ich kleiner Gruppen unter freiem Himmel zusammen sitzen sehen. Man konnte allen ansehen das Sie sich wohl fühlen und Ihnen das Treffen mit all seinen Programmpunkten trotz der Wetterkapriolen sehr gut gefallen hat. Mich hat die gute Laune aller Camperfreunde umgehauen und die Magenschmerzen der letzten Tage vor dem Treffen (wegen der Wetterprognose) waren bald wie verflogen.

Montag war dann auch dieses Treffen vorrüber und die ersten Teilnehmer fuhren ab. Einige Nach Hause ander weiter in Ihren verdienten Urlaub. Lilo unsere neue Moderatorin fuhr mit Ihrem Hubert nach Italien, evchri brachen nach Dalmatien auf. Der viele Regen der letzten Tage hatte unserem Stellplatz ordentlich unter Wasser gesetzt. Die meisten kamen nicht ohne fremder Hilfe aus der Wiese, die an manchen Stellen zum Sumpf geworden war. Aber auch hier stand bei den diversen Anschiebehilfen nicht etwa der Ärger im Gesicht, nein auch hier nur lachende Gesichter. Was solls, ich war zwar nicht der letzte aber meines Wissen steht heute keiner mehr in der Exlau, also sind alle raus gekommen. *gg* Weitere Bilder in der Bildgalerie...

Wir fuhren im gleichen Konvoi wie schon bei der Anreise, dieses mal aber ohne Autobahn. Bei wunderschönem Wetter fuhren wir immer entlang der Donau. In der Wachau machten wir dann auf halber Strecke in Marbach an der Donau Rast. Direkt am Ufer stellten wir Tische und Stühle auf. Jeder plünderte seinen Kühlschrank und legte die Leckerein am Tisch und einer gemeinsamen Jause stand nichts mehr im Wege. Hier schaute ich auch erstmal nach 5 Tagen wieder in unser Forum. Auch wenn immer die Hölle los war in der Exlau, aber abgegangen ist mir das Internet schon ein bisschen! *gg*

Die restliche Strecke fuhren wir dann durch Erlauf&Triestingtal. In Nösting kehrten wir dann noch beim bekannten Mostheurigen Karner auf Surschnitzel und Kardinalschnitte ein. Hier würde ich der Wiessenplatz auch idel für eine Nächtigung im Wohnmobil eignen.

Mein Resümee des 4. ÖCT Jahrestreffen: Die Anlage eignet sich hervorragend für Gruppen Veranstaltungen. Unsere Gruppe hatte bewiesen das trotz des zeitweise schlechten Wetters mit gute Laune der Regen keine Chance hatte uns diesen Event zu vermiesen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für Euer Kommen, bei Sybille&Klaus für die gute Bewirtung und bei Alois Koblmüller für die erlebnisreiche Schifffahrt.

LINKS zu dieser Veranstaltung

ALOIS  KOBLMÜLLER
Schifffahrtsunternehmen A-4131 Kirchberg 73
Wikifon: +43(0)664/1531093 Wikifax: +43(0)7282/20606
E-Mail: info@donau-wikinger.com

Gasthof in der Exlau - Wikingerdorf
Sybille und Klaus Arnezeder
Exlau 2
4114 Kirchberg ob der Donau

Wir würden uns freuen Dich bei einem unserer nächsten ÖCT Treffen zu begrüßen! Kostenlos und unverbindlich anmelden, im besten Camperforum Österreichs, dort wo sich wirkliche Camperfreunde treffen. Trittbrettfahrer gibt es genug, aber keiner kann uns das Wasser reichen. Möchtest Du mehr als Gummistiefel werfen oder Bauerngolf spielen, gerne ein paar Tage in unserer lustigen Gemeinschaft verbringen, dann melde Dich gleich bei uns an. Registrierung...

2010 (c) www.evto.at